Unsere Fahrtstrecke - in Summe ca 2800 km
Notre Dame in Reims

Freitag 19. Juli 2013 abends um halb sieben holen wir die Kids ab und auf geht es zunächst in Richtung Wasserbillig/Luxemburg.

Nach einer ruhigen Nacht wird der Pössl am nächsten Morgen für günstige 1,22 Euro pro Liter vollgetankt und wir machen uns auf den Weg nach Paris.

Das Profil im Navi ist auf Autobahnen verwenden allerdings Mautstrecken meiden eingestellt und so rollen wir mal auf der Autobahn und über weite Strecken auch auf der Bundesstrasse gen Südwesten.

Einen kurzen Stopp machen wir in Reims an der Kathedrale Notre Dame.

Jessi hilft Photos einzufangen...

Es ist nicht ganz so einfach mit einem Wohnmobil plus Wohnwagen in der Innenstadt einen Parkplatz zu finden, aber wir haben Glück und keine 50 m vom „Meisterwerk der Gotik“ entfernt stellen wir unseren Wanderzirkus in den Schatten.

Die Männer hüten die Fahrzeuge und Jessi und ich machen uns auf den Weg zur Kathedrale.

 

In Reims wurden vom 10. Jahrhundert bis 1825 die Könige Frankreichs gekrönt. Heute ist die Hauptstadt der Region Champagne-Ardene berühmt für den Champagner und die Kathedrale.

Die Kathedrale gilt wegen ihrer Einheitlichkeit, der harmonischen Gliederung und der Fülle des plastischen Schmucks als Meisterwerk der Hochgotik. Erbaut an der Stelle einer Kirche des 5. Jahrhunderts.

16:42 Uhr - Parking Position erreicht in Paris - auf dem Campingplatz in Bois de Bologne direkt an der Seine

Wir haben Glück und können uns die Kathedrale auch gratis von innen anschauen – sehr beeindruckend und unbedingt sehenswert.

Aber wir wollen die Männer auch nicht unnötig lange warten lassen und machen uns nachdem wir reichlich Photos gemacht haben wieder auf den Weg. Nur noch 130 km weiter … bald haben wir es geschafft!

Dachten wir, aber eine Baustelle kurz vor dem Campingplatz lässt uns fast verzweifeln. Kreuz und quer fahren wir rund um die Einfahrt des Platzes herum. Eine Variante lässt uns kurzfristig sogar auf die falsche Seite der Seine fahren. Wir sehen den Campingplatz kommen aber nicht hin. Und das mit 14 m langem „Geschoss“. Aber zu viert die Augen auf und dann ist es plötzlich ganz einfach. Noch ehe wir auf unserem Stellplatz ankommen kennen wir die Gegend rundherum ziemlich gut. Aber wir werden sie noch besser kennen lernen, viel besser sogar.

Eiffelturm - bei strahlendem Wetter, einfach umwerfend schön

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine 10 m von der Seine entfernt parken wir Samstagnachmittag unser rollendes Heim um halb fünf bei annähernd 30 Grad im Schatten.

Der Campingplatz ist sehr international – wir entdecken KFZ-Kennzeichen aus vielen verschiedenen Ländern – u.a. GB, E, NL, B, L, IRL, D, N, FIN, SLO und Polen.

Noch kurz etwas essen und dann machen wir uns mit den Rädern auf den Weg in die Stadt. Wir stehen nur 5,2 km vom Eiffelturm entfernt und unser Weg verläuft größtenteils durch einen öffentlichen Park. Am Rande des Parks stellen wir die Räder ab und gehen zu Fuß weiter.

Der Anblick des Eiffelturmes ist immer wieder faszinierend – und bei strahlend blauem Himmel einfach faszinierend.

Hier ein link zu technischen Daten des Eiffelturm - recht interressant - hier klicken

 

Wie bei jedem Besuch haben auch wir uns vorgenommen ihn, den Turm, unbedingt und auf jeden Fall zu besteigen. Aber die fast unendlichen Schlangen an den Kassen und Eingängen schrecken uns aber dermaßen ab das wir zu viert einig sind: Nicht mit uns!

Gefühlte 200 Bilder später machen wir uns auf den Heimweg – der Tag war besonders für unseren Chauffeur anstrengend. Morgen steht uns der ganze Tag zur Verfügung und den werden wir nutzen – mehr als uns lieb sein wird.

Triumphbogen in Paris

Sonntagmorgen naja, fast Mittag machen wir uns nach einem stärkenden Frühstück auf den Weg. Heute wollen wir uns mit der Metro fortbewegen und suchen erst einmal die nahe liegende Metrostation. Laut Navi und Karte quasi um die Ecke. Nach 20 Minuten wird dieser Plan verworfen und wir marschieren schnurstracks zum Arc de Triomphe und stolpern auf dem Weg dorthin über die Metrostation „Porte Maillot“. Zu viert ausgestattet mit einem Metro Tagesticket fahren wir zwei Stationen weiter und stehen um halb drei vor dem Triumpfbogen.

Ein grandioser Blickfang – 49 m hoch, 45 m breit und 22 m tief ist dieses Nationaldenkmal. Die Pfeiler sind mit kolossalen Bildwerken geschmückt. Wow… hier ist ja was los?!? Gelbe Trikots überall und Räder, überall Räder! Langsam dämmert es uns – wir sind mitten im Finale der Tour de France 2013 gelandet. Das erklärt so einiges.

Die Avenue des Champs-Élysées - für die Tour de France gesperrt

Leider ist der Triumpfbogen eingezäunt und an diesem Tag verständlicherweise nicht begehbar. Schade, von hier oben hat man eine super Sicht auf Paris. Nun denn… dann beim nächsten Mal. Bleibt man zu lange stehen kleben die Schuhe am sich verflüssigenden Teer fest. Die radbegeisterten Tour de France Fans haben sich zur Sicherheit Zeitungen unter die Schuhe gelegt. Nach ein paar hundert Meter auf den Champs-Elysées wird es uns zu warm zu eng und zu „voll“. Ab in den Keller sprich in die klimatisierte Metro. Ich (Petra schreibt) möchte so gerne mal den Friedhof Père Lachaise sehen – der liegt zwar fast am anderen Ende der Stadt aber wir fahren gerne Metro und so lohnt sich auch das Tagesticket.

Sonntags auf dem Friedhof Père Lachaise

Dieser Friedhof ist nicht nur der größte sondern auch der meist besuchte der Stadt. Er wurde 1803 angelegt und inzwischen sind hier über 1 Mio Menschen begraben, darunter eine kaum aufzählbare Liste berühmter Persönlichkeiten aus dem künstlerischen Bereich u.a. Balzac, Oscar Wilde, Molieré und La Fontaine. Musikinteressierte Besucher zieht es wahrscheinlich eher zu den Gräbern von Rossini, Maria Callas, Edith Piaf dem Spatz von Paris an deren Grab sich immer Blumen häufen. Und nicht zu vergessen Jim Morrison, der mit Edith Piaf zu den meistbesuchten Toten gehört.

Frank und die Kids warten im Schatten, wir haben ca. 34 Grad im Schatten an diesem schönen Sommertag, und ich mache mich kurz allein auf den Weg. Aber nach ein paar Photos ist auch mir zu warm und wir fahren wieder weiter.

Einfach nur wunderschön!!

Das nächste Ziel auf unserer Paris Erkundungstour lautet: Sacre Coeur.


Die weiße Kirche oben auf dem Montmartre Hügel ist markantes Wahrzeichen der Stadtsilhoutte. Von der Metro aus gehen wir die „Souvenirgasse“ steil bergauf und zahlreiche Stufen weiter stehen wir direkt vor einem der schönsten Wahrzeichen von Paris. Der Blick auf die Stadt ist von hier oben gratis und umwerfend schön.

Kirchturm durch´s Schlüsselloch?

Sacre Coeur thront kitschig-schön auf der Kuppel des Hügels. Zu einem der beliebtesten Touristenziele wurde die Zuckerbäcker-Kirche durch ihre Lage: Der Ausblick auf die Dächer von Paris vom Montmartrehügel ist überwältigend und die große Freitreppe turbulenter Treffpunkt für Leute aller Nationalitäten. Irgendjemand macht immer Musik und die Stimmung ist gut.

Wir besuchen die Kirche auch von innen, der Eintritt ist kostenlos.

Hard Rock Cafe, Paris

Statt mit der Drahtseilbahn gehen wir die auch auf dem Rückweg über die fast 200 Stufen wieder bergab. Eine Mitarbeiterin vom Irish Pub erklärt uns den Weg zum Hard Rock Cafe – also machen wir uns auf den Weg dorthin.

 

 

Eine kurze Fahrt mit der Metro und einige Gassen weiter stehen wir vorm Hard Rock Cafe. Ein Blick in die Speise bzw. Getränkekarte, nein danke, irgendwo haben auch wir eine Spaßgrenze. Direkt zwei Lokale weiter kosten die Getränke wegen der HAPPY HOUR nur die Hälfte und wir genießen in der Sonne unser Feierabendbierchen. Die Kinder Cola und „Monster“. Naja zum Monster wurde der Kleine nicht aber schon recht aufgeweckt…lustig!

Lecker lecker.... bei 34 Grad im Schatten genau das Richtige

Jessica möchte gerne zum Place de la Bastille – also fahren wir dorthin.

Auf dem Place de la Bastille begann vor 200 Jahren die Französische Revolution – bis zu ihrer Zerstörung erhob sich hier die Bastille. Mehr als 400 Jahre warf die Festung ihren Schatten auf das benachbarte Viertel. Heute ist es kaum noch vorstellbar, wie der Place de la Bastille im 18. Jahrhundert ausgesehen haben mag, denn der moderne Glasbau der neuen Oper dominiert den Eindruck.

In der Mitte des heutigen, im 19. Jahrhundert entstandenen Platzes wurde eine Säule errichtet, die Colonne de Juillet, für die Opfer der Julirevolution 1830. Oben auf der Säule thront flügelschlagend die Freiheit: „La Liberté“

 

Der Place des Vosges, gestaltet nach den Bauvorschriften des Königs höchstpersönlich

Seitlich der Oper führt eine Treppe hinunter zum Port de Pleisance Arsenal, dem Pariser Yachthafen. Hier, quasi eine Etage tiefer als der Place de la Bastille genießen wir für eine Weile die Ruhe und den Blick aufs Wasser. Mir ist das zu langweilig und somit laufe ich einmal um den kleinen Hafen herum und fange ein paar Spiegelbilder ein. 

Und frisch gestärkt geht es zu Fuß weiter zum schönsten Platz von Paris „Place des Vosges“. Henri IV ließ das architektonische Ensemble anlegen, im Jahre 1612 wurde der Platz eingeweiht. Der König ordnete ausdrücklich an, dass in der Mitte eine große Fläche freigelassen werden sollte, um Gelegenheit zum Promenieren zu geben. Da es Anfang des 17. Jahrhunderts in Paris keinen anderen Platz für große Feste und Aufzüge gab, entwickelte sich der Place des Vosges, gestaltet nach den Bauvorschriften des Königs höchstpersönlich, bald zum Treffpunkt der eleganten Welt.

Alle Häuser rund um den quadratischen Platz wurden aus roten Ziegeln gebaut, die in reizvollem Kontrast zu den Umrahmungen aus weißen Steinen und den dunklen Dächern aus Schiefer stehen.


FNAC Festival - LIVE umsonst und draußen.... und wir "zufällig" mittendrin

Von hier aus machen wir uns nach einem Päuschen im Gras wieder auf den Weg – das nächste Etappenziel soll das Rathaus sein „Hôtel de Ville“. Aus der Metro ausgestiegen lotsen uns die Schilder nach links. Von rechts locken aber plötzlich Klänge die sich ziemlich deutlich nach Livemusik anhören. Ein Blick und zack – biegen wir nach rechts ab. Keine 10 Meter weiter stehen wir direkt vor der Bühne des „Festival FNAC LIVE“. Wie geil ist das denn?!? Wir genießen vier oder fünf Titel und müssen uns leider losreißen – wir wollen doch noch wieder zur Sacre Coeur – Paris bei Nacht von oben anschauen. Dank Metro ist Paris ja recht schnell von einem Ende zum anderen erreichbar und so stehen wir kurze Zeit später wieder auf dem Montmartrehügel und stauen und knipsen und stauen…

Blick auf Paris bei Vollmond - kitschigschön

Paris bei Nacht, Vollmond und gefühlt immer noch gut 20 Grad warm. Unvergesslich schön!! Aber es nutzt alles nichts – das Familienoberhaupt hat Sorge, dass uns die Metro die Tür vor der Nase zumacht und wir nach Hause laufen müssen. Es sollte noch schlimmer kommen…

Sacre Coeur bei Nacht

Kurz nach 23 Uhr sitzen wir in der Metro – zu viert sind wir uns einig das die Station „La Defense“ unserem Campingplatz am nahesten liegt. Wir laufen rechts, geradeaus und wieder rechts und dann nur noch 1400 Meter, quasi ein Klacks. So mitten in der Nacht. Aber wie immer gibt auch jetzt der Akku vom Handy den Geist auf und wir laufen zunächst noch frohen Mutes in die grobe Richtung. Aber wo ist die Seine geblieben?? Und erst recht wo der Campingplatz?? Hhhmmm… alles sieht gleich und doch wenig vertraut aus. Rechts Wald, links Wald – keine Straßenlaterne. In weiter Ferne das wechselfarbige Licht einer Ampelanlage… Freude! Zivilisation! Aber auch nach diesen 2 km ist die Enttäuschung kaum zu verbergen – hier waren wir noch nie! Ein leicht bekleidetes Mädel am Straßenrand. Zufall? Nein, bei näherem Hinsehen stehen hier etliche. Das ist schon bizarr – Familienausflug auf dem Pariser Straßenstrich nachts um halb eins.

Aber wo (verdammt) ist die Seine und wo unser Bett für die Nacht? Wir strumpeln über Stock und Stein und nur der Mond leuchtet uns den Weg – die Zuversicht dass alles gut wird macht Mut zum Weiterlaufen. Mitternacht ist ja längst vorbei… und unsere Bewunderung für die beiden „Kleinen“ wächst. Kein Meckern, kein Genörgel – diese missliche Lage lässt uns doch zu einem tollen Team werden. Nur gemeinsam werden wir unser Camp wieder finden – die spannende Frage ist nur wann! Mehr als eine Stunde später entdecken wir die (sorry!) Scheißbaustelle vom Tag der Anreise. Und so sehr wir sie während der Anreise verflucht haben so sehr erfreut sie uns jetzt – kurz vor zwei Uhr in der Nacht.

Bleiern müde fallen wir ins Bett – ja, das war ein Tag, unser Tag in Paris, unvergesslich würde ich mal sagen!!!

Montag, 22. Juli 2013 – weiter geht unsere Frankreichreise. Zunächst fahren wir Richtung Versailles. Aber wie wir uns schon dachten gibt es im weiten Umkreis des Schlosses keine (gratis) Parkmöglichkeiten für unseren Wanderzirkus. Da wir noch einiges vorhaben an diesem Tag reicht uns auch völlig (um kurz nach elf) das Chateau Versailles von außen im langsamen Vorbeifahren zu sehen. Unterwegs machen wir um ein Uhr noch eine kurze Frühstückspause…


… und erreichen um halb vier das Chateau Chambord.

Mit 156 m Länge und 117 m Breite, 440 Räumen, 365 Kaminen, sowie 13 Haupt- und 70 Nebentreppen ist es nicht nur das größte sondern laut Reiseführer auch das schönste Loireschloss und ein unbedingtes Muss. Da wir auf jeden Fall eines der 600 Loireschlösser von innen sehen wollen soll es jetzt dieses hier sein. Allein schon wegen der raffiniert-verschränkten Wendeltreppe bei der kein geringerer als da Vinci „seine Finger im Spiel“ hatte macht das Schloss unbedingt besuchenswert.


Chateau Saumur bei Nacht

Von oben bis unten und von rechts bis links… treppauf und treppab und immer schön im Schatten bleiben!! So schauen wir uns das Schloss an.

Chambord, wahr gewordener Traum eines jungen Königs und Meisterwerk der Renaissance, liegt inmitten des größten zusammenhängenden Waldgebiets Europas (ein ca. 50 km² großes Gebiet, umgeben von einer 32 km langen Mauer) und ist das größte der Loire-Schlösser. Die dazugehörige Gartenanlage und das angrenzende Jagdgebiet zählen zu den historischen Denkmälern Frankreichs

Sehr beeindruckend, aber leider ist es einfach zu heiß um sich hier noch stundenlang aufzuhalten. Ein bisschen weiter soll uns die heutige Etappe ja auch noch bringen – der Loire entlang Richtung Atlantik.

 

Um kurz vor fünf machen wir uns wieder auf den Weg… vorbei an Blois und Amboise, Tours und Langeais mal rechts mal links der Loire, vorbei an vielen der 600 Loireschlösser und blühenden Sonnenblumenfeldern. Einfach unbeschreiblich schön. Das ist Frankreich!!

Kurz vor Saumur mit Blick auf das Chateau schlagen wir unser Nachtquartier auf. Der Campingplatz ist kaum besucht und als wir am nächsten Morgen um halb neun fahren war immer noch kein Bediensteter in der Nähe um die Gebühr in Empfang zu nehmen. Na denn…


Pössl im Schilf - perfekt getarnt

Das heutige Tagesziel ist klar – Ile de Re – Nordwestspitze – direkt unter dem Leuchtturm soll das WOMOWOWA-Gespann für mehr als eine Woche in die „Parking Position“. Kurz vorher decken wir uns im Lidl, La Rochelle noch für die nächsten 3-4 tage mit Lebensmitteln ein und dann geht es über die 3 km lange Brücke auf die Ile de Re.

Noch 30 km = 30 Minuten dann sind wir am Ziel. Diesmal finden wir den Campingplatz sofort und nach kurzer Sichtung auch den für uns passenden Platz. Für die nächsten 9 Tage steht der Pössl gut getarnt im Schilf ca. 100 m Luftlinie vom Leuchtturm entfernt.

Nicht einmal ganz so weit ist es von unserem Stellplatz bis ans Meer – ein extrem kitschiger Sonnenuntergang ist die Krönung des heutigen Tages.

Soeben noch die perfekte Tarnung des Pössl beschrieben aber wir können hinfahren wo wir wollen wir können uns sogar im Schilf verstecken – wenn Anja und Christian uns finden wollen dann schaffen sie das!

Nichts Böses ahnend sitze ich dösend in der Sonne und denke die Stimme kennst du doch… schaue, wundere mich, schaue noch einmal und traue meinen Augen kaum bis gar nicht. Das T-Shirt erkenne ich sofort und das (sorry Chris) das dämliche Grinsen auch!! Langsam löse ich mich aus der Versteinerung und die kleinen Rädchen haben es endlich geschafft mir klar zu machen das es ist wie es ist: Ja, Anja und Christian sind NICHT am Cap oder auf dem Mond Ventoux – nein, die stehen in echt und direkt vor meinen Füßen!!! HEUL!!! Freu(n)de!!! Ach wie schön ist das denn??!! Jetzt so beim Schreiben könnte ich schon wieder heulen – was bin ich doch ein Weichei, ein sentimentales Herdentier. Erst einmal ein Begrüßungsbierchen und dann erkunden wir zu sechst den Strand. Die Kinder kennen Anja und Christian bereits – am Haddorfer See haben sie uns ja auch schon einmal „aufgelauert“.

Esel ohne Hosen - ein paar Tage später gibt es noch welche "mit"

Donnerstag, 25.07.2013 – wir wollen in den Nachbarort „Le Port-en-Re“ zum Supermarkt einkaufen. Die Kinder haben keine Lust also radeln wir zu viert los. Auf dem Rückweg entdecken wir auf einer Wiese noch einige Esel mit einem Eseljungen – aber Hosen haben die keine an.

Erst einmal ein Päuschen...

Freitags soll die Radtour etwas länger ausfallen – Saint Martin-de-Re, die Hauptstadt der Insel, ist das angestrebte Ziel. Mit ca. 18 km Distanz für die Kids eine abschreckende Entfernung, also radeln wir zu viert los.

Wir fahren vorbei an Ars-en-Re, quer durch das riesige Naturschutzgebiet und den Salzfeldern und machen eine kurze Kaffeepause an der schmalsten Stelle der Insel und beobachten eine Weile Kinder in der Segelschule. Sieht toll aus wenn so Kleine schon wie die Großen mit dem Segel hantieren…

Zirkus Amar.... allein von aussen schon imposant

 

Weiter geht’s – am Meer entlang mit frischer Brise im Nacken und Sonne von der Seite sind wir schnell am Ziel. Vor den Toren der Stadt gastiert der französische Staatszirkus – imposant wie sich dieser Zirkus dort aufgebaut hat.

Knapp verfehlt...

Ein Gecko, wohl aber eher eine Eidechse kreuzt unseren Weg. Und nachdem Frank sie fast gefangen hat schaffe ich es nur knapp sie zu verfehlen… Sie, die Echse, hat es überlebt.

Radeltour bei strahlendem Sonnenschein

 

Die Inselhauptstadt wird durch eine sternförmige Festung des berühmten Architekten Vauban (1633-1707, Festungsbauer seiner Majestät des Sonnenkönigs) geschützt und gilt als Vauban's Meisterstück. Seit 2007 gilt die Anlage zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein steinerner, gezackter Halbkreis mit 1,5 km Durchmesser und einer 14 km langen Festigungsmauer legt sich um den Hafenort, der im Angriffsfall die gesamte Bevölkerung aufnehmen sollte.


Ruine von st. Martin

 

Zwischen Reederpalais und Fischerkaten ragt die Ruine von St. Martin empor. Die befestigte Kirche wurde 1696 von holländischen und englischen Schiffen beschossen. Herrlicher Blick vom Turm!! (Details später, habe ich am 28.7. allein bestaunt)


Esel mit Hosen

Unweit der Kirche stellen wir unsere Räder ab und schlendern gemütlich durch die Gassen. Ein netter Ort! Vorbei am Hafenbecken (zurzeit ist Ebbe und die schönen Schiffe und Yachten liegen auf dem Trockenen) laufen wir an der Festungsmauer entlang zum Leuchtturm und sichten die ersten Esel mit Hosen.

Salzgewinnung ist auf Ile de Re eine Haupterwerbsquelle - nach dem Tourismus

Und nach einer gemütlichen Pommes und Bierchenpause machen wir uns schließlich auf den Heimweg.

 

Die ersten 10-15 km der Rückfahrt sind noch recht erträglich – die letzten gut 5 km ziehen sich „dank“ des starken Gegenwindes doch unnötig in die Länge.

 

Eine kurze Pause legen wir beim „Salzbauern“ ein. Die Produkte liegen zur Selbstbedienung aus. Wir können den Salzbauern sogar beim Salzfischen beobachten.

Salzgewinnung ist auf Ile de Re eine Haupterwerbsquelle - nach dem Tourismus

Und dann sind wir irgendwann doch wieder auf dem Campingplatz – gemeinsam radelt es sich doch leichter.

Abends geht es, wie gewohnt, mit Weinflasche und Gläsern an den Strand – beim Sonnenuntergang sitzen wir in der ersten Reihe!

 

What a nice day!!!


Kite Surfer am Strand

Samstag, 27. Juli 2013 – leider machen sich Anja und Christian heute schon wieder auf den Weg Richtung Provence. Schön dass ihr hier gewesen seid, schön dass es euch gibt!

Heute ist das Wetter ein wenig bedeckt und all zu viel passiert nicht. Die sonnengeplagte Haut kann sich erholen und wir gleich mit. Nachmittags laufen Frank und ich noch am Leuchtturm vorbei zu den Kite-Surfern. Wahnsinn was die für Kapriolen schlagen… imposant und spannend!

Eine typische „Ile de Re“ Aufnahme – Sand, Meer und diese Zäune findet man an jeder Ecke…

Schnecken überall Schnecken

Schnecken… überall sind hier Schnecken – am Vorzelt, am Fahrrad und an Büschen und Zäunen...

Saint Clement-des-Beines

Sonntag, 28.07.2013 – Petra erkundet die Insel und La Rochelle, alleine mit dem Rad. Gut ausgeschlafen mache ich mich nach dem Frühstück um halb zehn auf den Weg nach La Rochelle. Zunächst geht es nach Saint Clement-des-Beines. Hier ist Markt (wie fast jeden Vormittag in jedem Ort der Insel.

Kirchturm in Ars

Nach einem kurzen Marktrundgang geht es auch schon weiter nach Ars en Re. Auch ohne richtungweisende Schilder findet man Ars en Re. Der wunderschöne weiße Kirchturm mit der schwarzen Spitze ist schon weitem zu sehen. Der Hafen von Ars wurde früher von Schiffen aus den Niederlanden und aus den Skandinavischen Ländern angelaufen, die hier mit Salz beladen wurden. Aus dieser Zeit stammt auch der teerschwarze Anstrich der oberen Hälfte des schlanken Turms der sonst völlig weißen Kirche Saint-Étienne, er diente als Seezeichen.

Ars-en-Ré wurde von der Vereinigung Les Plus Beaux Villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt.

Eine Leidenschaft: Spiegelbilder

Der Hafen ist tideabhängig und fällt bei Ebbe fast völlig trocken. Der Wasserstand kann aber mittels eines Tores auch gehalten werden. Er dient heute als Hafen für Freizeitschiffe. Eine Segelschule ist hier ebenfalls beheimatet. Die meisten Straßen im Zentrum von Ars sind so eng, dass nur jeweils ein PKW diese passieren kann, sodass viele als Einbahnstraßen beschildert sind.

Auch hier ist Markt. Der Markt sehr groß und bietet vom frischen Fisch über Obst und Gemüse, schönen Textilien und Souvenirs allerlei Sehenswertes. Die frühen Morgenstunden (8 bis 10 Uhr ca.) sind dringend anzuraten. Zur Mittagszeit hat es den Anschein als wären sämtliche Einheimische und Touristen auf dem Markt.

Ich folge dem gut beschildertem Weg nach Saint Martin de Re. Durch die Salzfelder und das riesige Naturschutzgebiet quer über die Insel auf die Ostseite der Insel. Unterwegs entdecke ich ein Paar schwarze Schwäne. Wunderschön!!

Blick vom Kirchturm in Saint Martin de Re

In Saint Martin de Re waren wir ja bereits am Donnerstag mit Anja und Christian. Uns war nicht aufgefallen das man den Kirchturm besteigen kann. Das hole ich an diesem Tag nach.

 

Hier geht es zum zweiten Teil des Frankreich Reiseberichtes: Teil 2 <hier klicken>

Hier waren wir bereits Stand 11.05.2014

Eine kleine Zusammenfassung unserer bisherigen Urlaubsziele in Bildern...

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DEZ 2015 HAMBURG ZU SECHST
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NOV 2015 LANDSCHAFTSPARK DUISBURG
NOV 2015 SCHLOSS HERTEN UND ALSUMER BERG
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OKT 2015 GEIERLAY HÄNGESEILBRÜCKE
OKT 2015 TIGER & TURTLE UND BOCHOLT
OKT 2015 NIEDERRHEIN
SEP 2015 KOBLENZ
SEP 2015 VON ISTRIEN BIS KOBLENZ
SEP 2015 VRSAR
SEP 2015 VALALTA UND ROVINJ
SEP 2015 MEDULIN
SEP 2015 KAP KAMENJAC
SEP 2015 RABAC ISTRIEN
SEP 2015 INSEL KRK
SEP 2015 PLITVICER SEEN
AUG 2015 WUNDERSCHÖNER WÖRTHER SEE
AUG 2015 RELAXEN AM MILLSTÄTTER SEE
AUG 2015 Konzerte in Hülle und Fülle: SALZBURG
AUG 2015 - Wohnmobiltour nach AMSTERDAM

 

 

AUG 2015 - Wohnmobiltour nach ZANDVOORT

 

 

JUL 2015 - Wohnmobiltour nach GIETHOORN

 

 

JUL 2015 - Wohnmobiltour nach Düsseldorf
(JUL 2015) SOMMERLIEBE und 70er Jahre
TAG 19 * KRÜGER NATIONAL PARK
TAG 18 - Marloth Park
TAG 17 * Unvergesslich unser Abend im "44 on Ennis"
TAG 16 * GOLDEN GATE HIGHLANDS NP
TAG 15 VON UNDERBERG BIS PHUTHADITJHABA oder um die Drakensberge herum

 

 

TAG 14 * VON PORT ST. JOHNS BIS UNDERBERG oder der Weg ist das Ziel und von Kühen am Strand
TAG 13 - VOM KARIEGA GAME RESERVE BIS PORT ST. JOHNS oder von der größten in die kleinste aller Unterkünfte (UND KÜHE AM STRAND)
TAG 11 und 12 - KARIEGA GAME RESERVE
Tag 10 - ADDO Park und jede Menge Elefanten
TAG 9 - VON TSITSIKAMMA BIS PORT ELISABETH
TAG 8 * VON WILDERNESS DURCH DIE BERGE NACH TSITSIKAMA
TAG 7 - VON SWELLENDAM BIS WILDERNESS
TAG 6 - VON AGHULAS BIS SWELLENDAM
TAG 5 - VON KAPSTADT BIS AGHULS ZUM SÜDLICHSTEN PUNKT AFRIKAS
TAG 4 - WANDERUNG QUER DURCH KAPSTADT
TAG 3 - AUSFLUG ZUM KAP DER GUTEN HOFFNUNG
TAG 2 - ANKUNFT CAMPS BAY, KAPSTADT
TAG 1 - von Frankfurt nach Dubai
APR 2015 KEUKEMNHOF UND AMSTERDAM
APR 2015 - ANDALUSIEN (RONDA UND MALAGA)
OSTERN 2015 - STRAßBURG - EUROPAPAPRK - HEIDELBERG
(MRZ 2015) EIN WOCHENENDE IN VENEDIG
(MRZ 2015) BAHIA, BOCHOLT - GEMEN UND OLFEN
(FEB 2015) AUF DEM JACOBSWEG DURCH DAS MÜNSTERLAND
(FEB 2015) WANDERN UND DAVON ERHOLEN IN OSNABRÜCK
FEB 2015 WANDERN IN ESSEN? JA DAS GEHT GUT!!
(FEB 2015) EIN WOCHENENDE IM RUHRPOTT - SCHÖNER ALS MAN DENKT
JAN 2015 WILDSCHÖNAU TIROL
SAUNATIPPS AUS ERSTER HAND - AN DIESER STELLE BERICHTEN WIR VON UNSEREN SAUNAERFAHRUNGEN
DEZ 2014 HAMBURG STATT ADVENT
JAN 2015 OSTFRIESLAND
DEZ 2014 RUNDREISE ANDALUSIEN
NOV 2014 Sauna in Bochum und wandern in Menden
NOV 2014 Ein Wochenende an der Nordsee
NOV 2014 Ein Wochenende in Bad Bentheim
NOV 2014 Isterberg und Bad Bentheim
OKT 2014 - Mit Freunden bei Freunden in Niestetal
JUL 2014 - (Nicht)Wasserspiele in Kassel
Hooksiel und Neuharlingersiel
Die Hamburger Harley Days
Hamburg - immer wieder schön
(JUN 2014) Der wilde wilde Western fängt kurz vor Oldenburg an
(MAI) 2014 - 4 Tage in Ostende-Brügge-Gent und Antwerpen (Flandern/Belgien)
Bildchen anklicken - dort geh es zum Reisebericht (MAI) 2014 Nürnberg, Bamberg, Franken und Bayern
(APR) 2014 Auf der chinesischen Mauer
(APR) 2014 - Besuch der Terrakotta Armee
(APR) 2014 Besuch eines Pagoden Tempel in China
(APR) 2014 in Shanghai
(MRZ) 2014 - Kletterpartie auf Mallorca
AIDA 2013 - hier auf Lanzarote
Bodensee und Schweiz (OKT 2013)
Typisch für Ostfriesland: Kanäle (SEP 2013)
Mal wieder Hamburg (AUG 2013)
Lübeck (AUG) 2013
Ile de Re - wundervolle Insel 2013
Zwei Wochen Frankreich (Sommer 2013)
Amsterdam 2013
Rock im Park 2013
Mai 2013 Christus Statue in Rio (Brasilien)
1. Mai 2013 - Machu Picchu (Peru)
Mai 2013 am Zuckerhut in Rio
Mai 2013 Mondtal, La Paz (Bolivien)
Ein Wochenende in Wien - APR 2013
Ostern 2013 in Duinrell
März 2013 - Ein WE in Jena
FEB 2013 Mandelblüte Mallorca
Jan 2013 Kemnader See
Dezember 2012 - Köln
Irgendwo in der Wüste, südlich von Dubai (NOV 2012)
Juni 2012 Frankreich
Juni 2012 Rock im Park
Ende Mai 2012 Keinohrhase in Nürnberg
Pfingsten 2012 an der Mosel
Picknick bei Uelzen (Mai 2012)
Chillen am Strand - mitten in Magdeburg (1. Mai 2012)
Ostern 2012 - Zu acht an der Mosel
März 2012 VierTage auf Sizilien
Weihnachten 2011 auf Mallorca
Trollstigen Norwegen 2011
Ayers Rock Australien 2010
November 2011 im alten Elbtunnel
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AUG 2015 LIECHTENSTEINKLAMM UND GROßGLOCKNER
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