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JUN 2011 - NORWEGEN WIR KOMMEN

 

Und hier geht es direkt zu ganz viel Bildern "Norwegen 2011"

 

We did it!!!!!

Tagebuch eines Traumurlaubes

Dänemark – Norwegen – Finnland – Schweden

2011-06-01 Mittwoch – Hamburg – Kristiansand - Mandal


Pünktlicher Abfahrt um 12 Uhr mittags ab Greven. Die Verkehrsnachrichten im Radio geben schon nach einer Stunde auf der Dauerbaustelle A1 Grund zur Sorge. Nach kurzer Beratschlagung wird das Navi neu programmiert und weiter geht´s „über die Dörfer“.

Da wir nicht die einzigen sind die sich auf diesem Wege Richtung Hamburg schleichen wollen wird auch diese Variante zur Geduldsprobe – also wieder Autobahn. Alles richtig gemacht! Ab dieser Stelle läuft alles gut und um 18 Uhr stehen wir pünktlich vor der Arena.

Um 20.15 Uhr beginnt da Konzert und dauert incl. Zahlreicher Zugaben mehr als drei Stunden. Es ist eines der besten Konzerte ever. Herbert ist in Topform und die Show und die Bühne einfach genial. Nur das mit dem Steigerlied müssen die im Norden noch etwas üben.

Nach dem Konzert erst einmal lecker frischen Kaffee aufbrühen und den Hektikern beim Verlassen des Parkplatzes zusehen….

Exakt um Mitternacht geht es dann auch für uns weiter in Richtung Norden. Gut 500 km sagt uns das Navi…. Nun denn, Herbert CD eingeworfen und auf geht´s. Mein (Petra) Job ist es Frank wach zu halten und ihn zu unterhalten was mir aber aufgrund zahlreicher Sekundenschläfe und Mininickerchen mehr schlecht als recht also gar nicht gelingt. Oh Mann! Aber ER schafft es trotzdem uns noch durch ganz Dänemark zu fahren. Kurz vor der Fähre wird unser Pösselchen noch einmal mit dänischem Diesel („nur“ 1,41 Euro/l) und schon stehen wir am Donnerstag früh um 6 Uhr an der Fähre Richtung Kristiansand/Norwegen.

 

 

2011-06-02 Donnerstag - Kristiansand und Mandal (792 km von zuhause)

 

Noch ist reichlich Zeit und wir legen uns erst einmal „auf´s Ohr. Zunächst stellen wir den Wecker auf 9.00 Uhr – die Fährterminal öffnen pünktlich um 9.15 Uhr. Da die Fährfahrt schon vor Monaten gebucht und bezahlt wurde können wir flott passieren und uns wieder bis halb 12 hinlegen.  Und dann läuft sie ein – die Fähre. Riesig groß und mit reichlich LKW, Wohnmobilen, PKW und Motorrädern beladen. Es kommt uns der Verdacht dass die Fahrzeuge vorne heraus und hinten direkt wieder hinein fahren – so viele sind es. Aber irgendwann sind wir an der Reihe und können auf die Fähre fahren. Spannend! Wir stehen in erster Reihe. Wie toll – so können wir nach dem Anlegen in Norwegen direkt als erste wieder von Bord! Kehrseite der Medaille ist (und das werden wir uns merken)  der Pössl hat die volle Gischt abbekommen und ist nach der Überfahrt komplett mit einer Salzschicht überzogen.

Pünktlich um 12:15 Uhr legt die Fähre ab und drei Stunden später fahren wir in Kristiansand an Land. Endlich in Norwegen!! Weit wollen wir an diesem Tage nicht und so entscheiden wir uns für Mandal ca. 40 km von Kristiansand entfernt.

Mandal ist die südlichste Stadt des Landes und bei Norwegern sehr beliebt. Sie hat einen liebevoll restaurierten Altstadtkern mit zahlreichen weiß lackierten Holzhäuschen.

Wir erklettern zur Feier des Tages noch den  Hausberg „Uranienborg“ und Genießen die Abendsonne und die herrliche Aussicht auf Stadt, Wald und Küstenbereich. Traumhaft schön! Auf dem Rückweg lassen wir Vorsätze Vorsätze sein und gönnen uns ohne vorher nachdem Preis zu fragen zwei Bierchen, naja umgerechnet 8,25 Euro für ein 0,4 l Pils ist nicht wirklich günstig, aber sei´s drum….. Der Campingplatz liegt direkt am Sjosanden (toller Strand) und ist mit 32,00 Euro für eine Nacht auch kein Schnäppchen (Duschen kostet extra!) Unsere norwegischen Nachbarn lullen uns mit Gesang und selbstgemachter Musik in den Schlaf. Wir schlafen beide tief und fest und ohne Wecker auch bis fast 10 Uhr.

Der Campingplatz bietet die Möglichkeit den Pössl zu waschen, gut so! Frank nutzt die Chance und wäscht erst einmal das ganze Salz vom Wagen – danach glänzt er wieder. Der Pössl, Frank auch!

Pössl waschen in Mandal auf dem Campingplatz

2011-06-03 Freitag - Preikestolen (908 km ab Start)

 

Der Preikestolen steht heute auf dem Plan. Gut 200 km zu fahren – welch wunderschöne Strecke! Wir sind guter Dinge und genießen die tolle Gegend. Hin und wieder halten wir an – frühstücken an einer Stelle mit grandioser Aussicht (wer trinkt schon Kaffee und schaut dabei im Tal den Leuten beim Wasserski fahren zu?) Bergauf Bergab und doch wieder hoch…. Eine Fährüberfahrt ist auch noch auf der Strecke und irgendwann stehen wir dann auf dem Parkplatz vom Preikestolen. Sollte jemand der Leser irgendwann hierher fahren und auch auf den Preikestolen klettern wollen – der Hinweis „Dauer zwei Stunden hoch und auch zwei wieder runter und „festes Schuhwerk anziehen“ sind so goldrichtig und sollten beachtet werden. Wir starten leider erst um 17.45 Uhr und kommen nach Hälfte des Hinweges zur Erkenntnis das es doch ratsam wäre umzukehren und das Unternehmen am kommenden Tag in der Früh neu zu starten. Wir wären erst um 20 Uhr oben gewesen und dann noch wieder 2 Stunden bergab „über Stock und noch mehr Steine!!“ – halsbrecherisch! Nee nee – wir haben in diesem Urlaub ja noch mehr vor.

Zurück beim Wohnmobil kurz einen neuen Plan – zum Kjerag. Der ist aber mindestens 84 km entfernt und die Strecke kostet 2-3 Stunden. Und dann wieder zurück zum Preikestolen (da will ich hoch!!!) Ach …. Erst einmal etwas essen und ein Quartier für die Nacht suchen. Mit Gottvertrauen fahren wir wieder einmal nach Gefühl und einfach  drauflos…… na super, plötzlich stehen wir in einem kleinen Ort mitten im Hafenbecken. Toll! Hier bleiben wir - und morgen sehen wir weiter. Preikestolen und Kjerag – morgen  werden wir euch erobern.

 

 

2011-06-04 Samstag - Preikestolen und Kjerag

 

Nach einer wirklich ruhigen Nacht fahren wir im Frühnebel wieder rauf zum Parkplatz des Preikestolen. Aber statt das sich der Nebel langsam lichtet wird die „Suppe“ oben auf dem Berg immer dichter…. Was tun sprach Zeus? Abwarten? Oder doch damit zufrieden geben das wir gestern ja schon fast oben waren? Wir entscheiden uns für die zweite Variante und verfolgen den Plan nach Kjerag zu fahren.  Aber auch das lassen wir letztendlich wegen dem Nebel, der jetzt schon fast feiner Nieselregen ist, sein und fahren nach Bergen.

Bis Bergen hat sich der Regen total verzogen und wir genießen die Stadt bei kaltem Wind aber strahlendem Sonnenschein. Die Fahrt mit der Floibahn auf den Hausberg gefällt uns total gut ebenso die Bummeltour durch den Hafen und die kleinen schmalen Gassen mit den vielen hübschen Holzhäuschen. Bergen ist eine quirlige bunte Stadt und ein Besuch unbedingt empfehlenswert. Aus vielen Kneipen im Hafen dröhnt laute Musik, die Stadt ist auf den Beinen…. Mitten auf einem großen Platz ist eine riesige Bühne aufgebaut – die Livemusik ist zwar nicht ganz unser Geschmack, aber allemal unterhaltsam. Da wir noch weiter wollen geht’s langsam Richtung Pössl zurück und wir machen uns weiter Richtung „Geiranger“. Übernachtet wird am Straßenrand in der Nähe von Lindes – eine ruhige und erholsame Nacht

2011-06-05 Sonntag - Geiranger (1405 km)

 

Fähren und immer wieder Fähren….. Am Sonntag geht’s zum 4. Mal auf die Fähre – diesmal über den Sognefjord nach Lavik. Weiter über Stryn geht’s Richtung Geiranger bergauf bergab und durch zahllose Tunnel. Der Weg ist das Ziel und am liebsten würden wir ständig anhalten um Photos zu machen – am ???? Fjord machen wir tolle „Spiegelbilder“ Die Fahrt ist einfach spannend und toll – wir sind wohl beide einfach gern unterwegs…. Und so werden wir auch nicht müde immer weiter zu fahren. Ganz besonders aufregend wird es den Pass zu dem Skigebiet ??? hoch zu fahren. Rechts und links liegt meter hoch der Schnee . leider geht es ab der höchste Stelle nicht mehr weiter schade schade.

Und dann entdeckt Frank sein neues Hobby: ZapfstellenJ Bewaffnet mit 10l Wasserkanister läuft er zur Quelle und füllt mit frischem Quellwasser unseren Wassertank. Toll!!! Ich habe nichts Besseres zu tun als diese Aktion (Frank hat pitschnasse FüßeJ) zu fotografieren. Aber immerhin – der Wassertank ist wieder voll!

Wir halten zwar Ausschau nach richtungsweisenden Schildern die uns auf den Dalsnibba leiten, aber leider vergebens. Wir sehen dann den Geirangerfjord unten im Tal und nach zahlreichen Haarnadelkurven sind wir unten im Tal. Aber solche Touristenhochburgen sind nicht unser Ding und so wie wir unten im Tal sind so sind wir auch wieder auf dem Weg nach oben.

An der neuen  Aussichtsplattform machen wir kurz Stop und halten diese grandiose Aussicht in zahlreichen Bildern fest. Um 21.41 Uhr die letzte Fähre für diesen Tag (rüber nach Linge) und um Mitternacht finden wir unser Gute Nacht Plätzchen irgendwo zwischen 2 Tunneln an der E39. Leider sucht sich später auch ein KÜHL-LKW-Fahrer diesen Parkplatz zum Übernachten ausL Das Aggreat springt alle 3-4 Stunden an….. Mich stört es nicht – ich schlafe wie ein Stein, Frank erzählt es mir am nächsten Morgen.

 

2011-06-06 Montag - Trollstiegen  (1786 km von zuhause)

 

Leider haben wir gestern nicht gemerkt das wir quasi schon übers Ziel hinaus geschossen sind. Wir wollten ursprünglich nach Andalnes über den Trollstiegen fahren, aber irgendwie waren wir dann schon viel zu weit gefahren. Den gleichen Weg zurück?? Nee, auch doof. Also umdisponiert und „obenherum“ nach Andanlnes und von dort dann den Trollstiegen hinauf. Vorher noch kurz wieder den Dieseltank aufgefüllt.

48,71 l je 12,29 NKR – nur so am Rande (1882 km gefahren)

Und dann hoch zum Trollstiegen….. BOW, wie geil ist das denn?!  In zahlreichen Haarnadelnkurven  geht’s es hoch auf 750 m. Oben angekommen erwartet uns zwar eine riesige Baustelle, aber die Sicht nach unten und auf die bewältigte Strecke sind traumhaft.

 Wenn die Bauarbeiten hier beendet sind wird hier oben ein sehr schönes Touristencenter die Gäste begrüssen.

Irgendwann reissen wir uns los und fahren die Strecke wieder bergab. Witzigerweise registrieren wir den aktuellen Preis an der Tankstelle: 13,46 NKW, also 1,17 NK mehr als 2 Std. zuvorJ Wieder alles richtig gemacht.

Für die Fähre nach Solsnes zahlen wir 94 NK (21 km)

Und weiter geht es in Richtung Meer – zur Atlantikstrasse. Wie in vielen Zeitungsartikeln beschrieben und auf zahlreichen internetseiten gelesen – ja, diese Strecke ist einfach nur toll!!! Das Wetter hätte noch besser sein können, aber wir haben genug Phantasie um uns die Landschaft schön zu sehen. Für Photos ist es aber zu trist……

Unseren Schlafpaltz für diese Nacht finden wir an einer wirklich traumhaften Stelle – Blick vom „Tisch“ direkt auf´s Meer und zum Abendbrot zeigt sich sogar noch kurz die Sonne. Nach dem Essen noch ein kurzer Spaziergang zum Meer und schon springt mir ein Frosch auf die FüßeJ

22.22 Uhr – ich schreibe und schreibe hier so draußen in der „Pampas“ Frank hat schon geduschtJ und ich finde kein Ende. Morgen  geht’s weiter. Wir müssen uns hier mittlerweile einen Wecker für´s „ins Bett gehen“ stellen – es wird überhaupt nicht mehr dunkel.

 

2011-06-07 Dienstag (2069 km von zuhause) Trondheim

 

Wir sind jetzt schon sechs Tage unterwegs und gut 2000 km gefahren. Die durchschnittliche Geschwindigkeit sinkt täglich weiter. Für 300 km sind hier im Fjordenland sechs Stunden durchaus nötig, es sei denn man rast durch dieses wunderschöne Land. Wir fahren jedenfalls gemütlich und lassen LKW und andere die drängeln gerne an uns vorbei (Frank fährt dann immer kurz rechts ran)

Schon kurz nach dem Losfahren geht es direkt in den 2009 erbauten Atlantiktunnel (122 NKR). Die Steigung beträgt bis zu 10% und es geht 243 m unter den Meeresspiegel (seltsame Vorstellung)  - nach 5469 m sind wir wieder oben bzw. draußen. Wir wollten ab Kristiansund über die Nebenstrecke nach Trondheim, aber da uns die nächste Fähre vor der nase weggefahren ist entscheiden wir uns für die E 70 / E 39/E6. Die Strecke ist „ganz nett“ aber uns gefallen die einsamen Strecken doch besser – man kommt halt nur nicht von der Stelle. Nachmittags schauen wir uns Trondheim an – eine wirklich hübsche Stadt! Der Nidaros Dom ist das größte mittelalterliche Bauwerk ganz Skaninaviens und sehr beeindruckend und die Bybrua (Zugbrücks aus dem 19. Jahrhundert) ist auch bei Regen hübsch anzuschauen. Viele hübsche Holzhäuschen (im Hafen teilweise auf Stelzen) säumen den Weg durch die Stadt.

Ab Trondheim quälen wir uns noch ein wenig auf der E6 (stark befahren, viele LKW) bis Steinkjer aber ab hier wechseln wir wieder auf die RV17 Richtung Küste (grobe Richtung Lofoten). Die atemberaubende Panoramastraße Kystriksveien (RV 17 von Steinkjer) verläuft über 650 Kilometer durch herrliche Küstenlandschaft in Nordnorwegen. 

 

Plötzloch entdecken wir einen Dieselpreis von 11,61 NKR und trauen unseren Augen kaum. Schnell wieder volltanken!!  45,92 l für 533,13 NKR – das ist der neue Billigrekord (umgerechnet 1,48 Euro/l) 2439 km sind wir jetzt schon gefahren – aber noch sind wir nicht am Ziel.

Kurz vor Namsos schlagen wir unser Nachtquartier auf und sind um Mitternacht froh das man den Pössl komplett abdunkeln kann. Draußen ist es immer noch taghell. Wir schauen vom Bett aus auf den Fjord und sehen wie die Flut das Wasser schon fast komplett abgezogen hat.

2011-06-08 Mittwoch – weiter Richtung Lofoten

 

aber auf der Rv17 - 2471 gefahrene km liegen bereits hinter uns und heute geht es immer nur geradeaus auf der RV 17 Richtung Norden.  Diese Gegend ist so herrlich anzuschauen, satte grüne Wiesen und im Hintergrund nackte teilweise noch schneebedeckte Felswände. Drei Fährfahrten unterbrechen unseren Weg von Namsos bis kurz hinter Tjotta und kosten 390,00 NKR/50,00 Euro.

Unterwegs machen wir einen Abstecher nach Bronnoysund unsere Bargeldreserven gehen zur Neige die Vorräte auch. Und wir haben Glück – direkt vor unserer Nase läuft ein Schiff der Hurtigroute in den Hafen ein – riesig und schön anzuschauen. Nach dem wir die Bank überfallen und die Einkäufe erledigt haben fahren wir noch zu dem „Berg mit Loch“ dem Torghatten. Eine kleine Kletterrunde bringt uns auf den 250 m hohen Berg. Und tatsächlich – dieser Berg hat ein Loch in der Mitte. Unglaublich!! Es gibt so einige Sagen um die Entstehung dieses Loches uns gefällt einfach nur die Aussicht und der Anblick. Der Umweg hatte sich gelohnt. Auf der Weiterfahrt überrascht uns zunächst eine Schafherde die gemütlich die Fahrbahn kreuzt bzw. in Beschlag nimmt. Kurze Zeit später ist es gleich eine ganze KuhherdeJ Zahlreiche Warnschilder „Vorsicht Elch“ versprechen zwar Elche aber leider wollen sich dieses Tiere nicht zeigen….. Vielleicht morgen?

Kurz vor der Fähre Levank-Nesta schlagen wir unser Nachtlager auf. Es wird eine unruhige weil sehr sehr stürmige Nacht. Der Pössl wird ganz schön hin und her gerüttelt. 318 gefahrene Tages-km

2011-06-09 Donnerstag und fast auf den Lofoten - Start bei 2789 km von Zuhause….

 

Frank hat mehr schlecht als recht geschlafen und so dauert es bis 10 Uhr ehe er sich zum Kaffeekochen aus dem Bett quält. Aber gestern sind wir (also er) ja auch wieder den ganzen Tag gefahren und hätten wir uns nicht den Wecker zum Insbettgehen gestellt wer weiß wie lange wir dann noch wach geblieben wären. Es wird einfach nicht mehr dunkel. Um halb eins lagen wir im Bett und draußen war es immer noch oder schon wieder hell.

Wir starten direkt mit der Fahrt über die Helgelandsbrücke, eine architektonische Glanzleistung!

Heute ist es warm, richtig warm! Kurz nachdem wir losgefahren sind machen wir halt und wechseln die Garderobe in kurze Hosen und T-Shirt – einige Zeit später schalten wir auch schon die Klimaanlage anJ Wunderbar! Wir haben bisher sowieso viel Glück mit dem Wetter! Unverschämt viel Glück. Wir waren  eh von nicht ganz so gutem Wetter ausgegangen, aber die erste Woche war viel besser als erwartet. Fast immer Sonne, nie kalt und nur ganz selten Regen. Wie schön!

Aber das es heute sooo warm fast heiß ist – das wundert uns jetzt doch. Kurz vor dem Polarkreis und dann so warm? Liegt das a Golfstrom? Muß ich zuhause unbedingt recherchieren.

Auf dem Weg nach Nordnorwegen bieten sich zwei Alternativrouten an. Die relativ gut ausgebaute und damit schnellere E6 die über weite Strecken durchs Landesinnere führt, oder der Krystikveien, der fast immer in Sichtkontakt zum Meer verläuft.Auf dem  Krystikveien sind es zwar von Steinkjer bis Bode immerhin 667 km, doch die haben es in sich. Die Strecke ist oft eng und kurvig und unterwegs muß man ein halbes Dutzend Fähren nehmen, aber zur Belohnung für so viel Mühe ist die Aussicht unbeschreiblich und die Küste zeigt sich immer wieder von ihrer schönsten Seite.

Unterwegs machen wir zwischen 2 Fährfahrten Rast am „besten Rastplatz unseres Urlaubes“ Die komplette Anlage ist so toll angelegt – zahlreiche Essplätze verteilen sich großzügig auf die zum Fjord abfallenden Felsen, Frischwasser und Entsorgung sind vorbildlich und bei den Toiletten hat sich ein Architekt richtig viel Mühe gegeben. Der Gesamteindruck ist jedenfalls überwätigend. Ach so, einige Angler stehen direkt unterhalb dieses Rastplatzes und versuchen ihr Abendessen zu fangen. Fünf ***** Sterne für diesen Flecken Erde. Sollten wir je wieder in die Nähe kommen werden wir hier übernachten!! Aber noch ist es früh am Tag und wir müssen noch ein wenig weiter.

Weiter geht es auf der RV17 Richtung Bodo – um 17.00 Uhr legt die Fähre in Kilbognhamn nach Jekvik ab – eine Stunde Fahrt kostet 202 NKr und ist ein Augenschmaus! Zwischen einigen kleinen Inseln rauscht die Fährehin und wir sitzen auf Deck und geniessen die Sonne. Auf dieser Fahrt passieren wir auch den Polarkreis – und haben Sorge ob wir uns nicht ohne Sonnenschutz einen Sonnenbrand einfangenJ

Kurze Zeit später noch eine kurze Fährfahrt von Agskardet nach Foroy und dann haben wir alle sechs Fähren auf diesem Streckenabschnitt geschafft.

Eigentlich wollen wir die 3000 Gesamt-km heute noch fahren,  aber kurz nach dieser Fährfahrt lädt uns ein weiterer Rastplatz mit Blick auf den sonnenbeschienenen  Gletscher Svartisen. Blickwechsel und zack entschieden: unser Nachtquartier ist gefunden. Ussicht ist so grandios das ich nicht aufhören  kann Bilder zu machen….

Gläschen Wein, ein kleiner Spaziergang, lecker Essen kochen und zu all dem diese Aussicht…. Mensch was brauchst du mehr?

Und morgen früh können wir hier auch noch direkt unseren Frischwasservorrat wieder auffüllen… Und ich dusch gleich mit frischem Quellwasser – das hat Frank heute wieder selbst direkt „aus dem Berg geholt“. Schöner Tag, schöner Urlaub, schönes Leben.

2011-06-10 Freitag – Von Agskardet bis zu den Lofoten

2953 km von Zuhause

 

Frühmorgens um 7:15 Uhr kann ich schon nicht mehr schlafen und mche den ersten kleinen Spaziergang hinunter zum Wasser. Herrliches Wetter und tolle Aussicht. Um acht Uhr bin ich zurück und welch Freude der Kaffee ist schon fertig. Bei dieser grandiosen Aussicht und mit „eigenem Frühstückstisch“ vor dem Wohnmobil schmeckt der Kaffee noch besser. Danach noch schnell die üblichen Arbeiten wie Betten machen, Wassertank auffüllen und Entsorgung und schon kann um halb zehn die Reise weitergehen in Richtung Lofoten. Es wird nicht nur nur warm an diesem Tag es wird sogar richtig heiss! Die Sonne scheint und wir sind bester Laune. Hnter jeder Kurve erwartet uns ein anderes tolles Panorama – die Strecke ist einfach zu schön!

Und um kurz vor 12 Uhr sichten wir den ersten freilaufenden Elch. Und obwohl ich während der Fahrt ständig die Kamera schußbereit in der Hand halte und schon oft gesagt habe „Also Elch jetzt kannste kommne ich wäre dann soweit…“ bin ich dermaßen überrascht und hin und weg das ich vergesse Bilder zu machenJ  Aber egal, wir haben ihn gesehen!

Um kurz vor eins kommen wir beim Saltstraumen an. Der südöstlich von Bodo gelegene Saltstraumen gilt als der stärkste Gezeitnstrom der Welt. Alls sechs Stunden werden 400 Millionen Kubikmeter mit einer geschwindigkeit von 20 Knoten durch die 3 km lange und nur 150 m breite Meerenge gepresst. Das schnell fliessende Wasser und die Strudel sind unter der Saltstraumenbrücke gut zu beobachten.

Und diese Sonne… J

Kurz vor der Fähre füllen wir unseren Dieselvorrat noch einmalauf (wer weiß was uns auf den Lofoten Dieselpreistechnisch erwartet…) Diesmal zahlen wir auf jeden Fall für 3,82 l insgesamt 713,12 NKR. Und der Pössl hat dank Franks wirtschaftlicher Fahrweise einen Verbrauch von 8,0 l auf 100 km geschafft. Toll!

Um halb drei stehen wir endlich in Bodo am Fähranleger und sind noch der Meinung das um 15 Uhr die nächste Fähre Richtung Lofoten geht. Dieser Meinng sind auch zahlreich andere Urlauber. Aber es soll anders kommen. Die 15 Uhr Fähre fährt nicht und es dauert eine Weile bis wir die aushängenden Fahrpläne komplett durchschaut haben. Es bieten sich zwie Alternativen – entweder die Fähre um 16:30 Uhr mit Zwischenstationen und Ankunft Lofoten um Mitternacht oder die Fähre um 17:45 Uhr und Ankunft 21 Uhr Lofoten?? Variante 2 kommt zum tragen und wir schlagen die Zeit mit Kaffeetrinken und Hafenrundgang tot. Bei dem Wetter ist´s ja herrlich inder Sonne zu sitzen.

Und endlich legt die Fähre um 18:20 Uhr mit etwas Verspätung ab. Um ca. 22 Uhr kommen wir an unserem ersten Lofotenzeil in A an.

Es ist auch um Mitternacht noch taghell, auf dem Bolzplatz spielen Kinder und wir machen noch einen Spaziergang zum Meer… Ach wie schön es hier doch ist!

Ein Uhr nachts fallen wir ins Bett…. Vier Uhr 15 bin ich schon wieder putzmunter…. Und mache mich auf in die Stadt – nachdem dieser Text geschrieben und die Bilder von gestern gespeichert sind, versteht sich!

2011-06-11 Von A bis Andenes….

 

Der Ort ist noch völlig ruhig, alles schläft (kein Wunder um kurz vor fünf in der Frühe. Als ich nach der ersten kleinen „Fotosafari durch A“ zurück komme bin ich angenehm überrascht – der Kaffee ist schon fertig…. Und ich dachte Frank schläft noch. Bereits um 7 Uhr in der Früh machen wir uns auf den Weg über die Lofoten. Vorbei an Sorvagen und Stop in Reine, weiter durch Hamnoy. Zwischen Hamnoy und Nußfjord entdecken wir zwei wirkliche Traumstände!!! Oft wird der Strand in Mandal als Norwegens schönster Strand bezeichnet – naja, nachdem wir diese wirklichen Traumstrände gesehen haben kommen uns berechtigte Zweifel an der „Mandal Strand Bezeichnung“. Und überall dieses „Spiegelbildseen“. Wir halten oft an uns können uns einfach nicht satt sehen. Sind ständig gespannt was uns hinter der nächsten Kurve erwartet – ein richtig spannender Film läuft hier vor uns ab und wir mittendrin……

„Sag mal wie war´s denn so in Norwegen?“ werden sie zuhause vielleicht fragen – wir werden nur antworten: „Kann man nicht beschreiben muß man einfach selbst gewesen sein"  Und das ist wohl auch so!! Dieses Land ist einfach voller Superlative und das Wetter ist wieder nur auf unserer Seite.

Kennt jemand von Euch den Grönemeyertitel „Ist nicht nnur das ich dich liebe“? Unterwegs hören wir diesen Titel von CD undsind beide so hin und weg von der Musik, dem Text und den ganzen Bildern die sich vor unseren Augen zeigen – müssen anhalten, sind beide zu gerührt….. Wenn Gefühle überlaufen, toll!!

Kurze Rast um 10 Uhr incl. Frühstück gibt es am traumhaften (wer in der Nähe istz unbedingt hinfahren bei schönem Wetter, idealer Stellplatz!) Hauglandstrand. Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser rundherum die Berge – einfach nur schön, kitschigschön!

Um 11 Uhr kommen so einige einheimische Besucher und machen Platz. So viele Menschen um uns herum sind wir zur Zeit auch gar nicht mehr gewohnt. Einen weiteren kurzen Stop machen wir zum fotografieren ander schönen Holzkirche in Kabelvag. Anschliessend schauen wir uns Solvaer an – aber es ist zu heiss für Innenstadt. Auf einem Thermometer lesen wir 26 Grad! In Nordnorwegen….. unglaublich!

Und dann entscheiden wir uns an diesem Tag noch bis Andenes (Whalewatching) durchzufahren. Noch kurz volltanken (wer weiß wie weit wir morgen oder übermorgen noch fahren….) und dann entdecken wir um ca 19 Uhr DEN Stellplatz für diese Nacht. Kurz hinter Ness (von Süden aus kommend) direkt an der Strasse nach Andenes nur durch eine Leitplanke vom Meer entfernt bleiben wir stehen und sehen auch nach Mitternacht die Sonne noch am Himmel stehen. Welch ein Wetter und den ganzen Tag und auch in der Nacht strahlender Sonnenschein… Diese Gegend ist unglaublich. Ein paar Schafe laufen direkt am Wohnmobil vorbei – wir hätten es kaum gemerkt wenn sie keine Glöckchen um den Hals gehabt hätten. Kurz vor eins – taghell: „Gute Nacht!“  3476 km von Greven entfernt…..

2011-06-12 (SO) Andenes und Camping Stave 

 

Wir fahren direkt nach dem Wachwerden und der ersten Tasse Kaffee zu den Whalewatching Veranstaltern. Leider kann man uns erst um 17 Uhr sagen ob trotz des Sturmes die Walsafari stattfinden wird. Sicherheit geh vor allem! Und das ist gut so.

Wir fahren ein Stückchen zurück zum Campingplatz nach Stave. Hier gibt es Wlan und nach 11 Tagen wird es dringend Zeit Kontakt mit Zuhause aufzunehmen.  Leider muss ich nach einer Weile feststellen dass die Verbindung sehr also sehr sehr langsam ist und es fast meine ganzen Nerven kostet den Laptop nicht aus dem Fenster zu schmeißen…. Naja, Geduld ist nicht so meine StärkeJ

Wale anschauen wird dann um 16.30 Uhr endgültig auf den nächsten Tag verschoben und so steht uns ein Faulenztag ins Haus… Auch mal schön!

Wir machen noch einen kurzen Spaziergang (ich muss mich dringend vom Laptop losreißen sonst raubt mir die schlechte Verbindung noch den allerletzten Nerv….:-) Und wieder ist es halb eins nachts – die Sonne steht noch hell am Himmel (wir meinen sie steht sogar schon wieder etwas höher als um Mitternacht) und so ziehen wir wieder alle Rollos herunter und dunkeln das Womo komplett ab – sonst finden wir ja überhaupt keinen Schlaf. Man wird hier auch nicht mehr so richtig müde…. Alles sehr sehr ungewöhnlich.



2011-06-13 Whalewatching – und abends weiter Richtung Nordkap (3542 km von zuhause)

 

Ich bin schon wieder um halb sechs munter und nutze die verbleibende Wlan Zeit auf dem Campingplatz. Für die Lieben daheim ist eine Mail verfasst und das Reisetagebuch auf der Homepage fast auf dem Laufenden. Aber so richtig zufrieden bin ich damit noch nicht – es fehlt doch die nötige Ruhe und so unter Zeitdruck und der elenden Warterei bei der megalangsamen Verbindung – Spaß macht das nicht wirklich. Aber um halb sieben klingelt der Wecker und um sieben krabbelt auch Frank aus seiner Höhle und kocht uns Kaffee, toll! Und schon um 7.50 Uhr machen wir uns erneut auf den Weg nach Andenes. Gut das wir gestern schon reserviert haben denn die Warteliste ist schon 13 Teilnehmer lang. Noch steht nicht fest ob das Boot zu den Walen hinaus fährt aber eine halbe Stunde später gibt es grünes Licht. Nach einer Führung durch das Museum und erklärenden Worten rund um das Thema Wale und deren Erforschung stechen wir um 11 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in See. Nachdem wir im „Walegebiet“ ankommen dauert es auch nicht lange und die ersten Wale werden gesichtet. Es ist uns vergönnt das sich zwei Prachtexemplare von ihrer besten Seite zeigen, der Zweite bleibt sogar fast fünf Minuten ganz nah am Boot, scheint sich überhaupt nicht von uns stören zu lassen, bereitet sich durch regelmäßiges Blasen auf seinen nächsten Tauchgang vor und kurz nachdem jemand von der Mannschaft „he´s diving now!“ ruft steht der Wal fast senkrecht im Meer und zeigt uns wie zum Abschied seine Schwanzflosse. Sehr ergreifend!!! Die Rückfahrt zum Hafen ist sehr wellig und einigen Passagieren bekommt die Schaukelei nicht ganz so gut. Laut dem Veranstalter war diese Tour die sehenswerteste der bisherigen Saison und das Wetter für die Jahreszeit ungewöhnlich warm. Insgesamt also wieder alles optimal, wie fein! Uns hat dieser Ausflug sehr imponiert und wir sind froh dabei gewesen zu sein.

Bis zur Fähre Andenes - Senja haben wir noch fast 2 Stunden Zeit und kochen erst einmal Kaffee. Smalltalk mit Franzosen die auch einen Pössl fahren und einem Schweizer Rentnerpaar verkürzen uns die Wartezeit auf nette Art und Weise. Und auch das Womo aus Coesfeld das uns jetzt schon seit fast einer Woche „folgt“ trudelt ein.

Die Überfahrt ist sehr ruhig und die Kulisse bühnenreif – wir sitzen in der Sonne auf Deck und dusseln sogar beide etwas ein…um 18:40 Uhr legt die Fähre pünktlich auf Senja an und wir fahren weiter in Richtung Nordkap, sind ja nur nicht einmal mehr 700 km. Direkt an der E 86 fällt mir der Ort  Hamn auf, sieht alles ganz nett aus und lädt zum Verweilen/Übernachten ein. Um 22:30 Uhr und nicht einmal mehr 450 km bis zum Nordkap fahren wir „links (r)an den See“ …  Morgen geht es weiter! Gute Nacht.

 

 



2011-06-14 Nordkapp

 

 Nach dem ersten Kaffee machen wir uns auf zur letzten Etappe zum Nordkapp. Am Stoerfjorden, einem Nebenarm des Kjalfjorden machen wir um viertel nach elf eine kurze Pause – es ist zu schön hier. Und besonders hübsch ist es auch bei Nettevoll und Sontstraumen – direkt an der E6. Und überhaupt E6….. Wir haben oft gehört dass die Strecke zum Nordkapp auf der E6 total öde, langweilig und wenig hübsch sein soll. Diese Aussage hat uns auch ein wenig an der Idee ganz bis zum Nordkapp hoch zu fahren zweifeln so lassen. Aber man sollte sich grundsätzlich seine eigene Meinung bilden. Uns hat die gesamte Strecke von den Vesteralen bis ans Nordkapp von der Strecke her gut gefallen und es war der Weg wieder einmal schon das ganze Ziel.

Heute haben wir reichlich Ren(n)tiere gesehen – oft genug waren ganze Herden auf der Straße unterwegs.

Um 16:52 Uhr fahren wir durch den Nordkapptunnel und eine halbe Stunde später schießen wir direkt die ersten Bilder. Wir haben ein solches Glück mit dem Wetter. Strahlend blauer Himmel und Sonne pur, keine einzige Wolke am Himmel. Besser geht nicht. Nur kalt ist es hier oben und stark windig, aber das kümmert hier niemanden. Dicke Jacke angezogen, Handschuhe erweisen sich auch als nützlich, und auf geht es zum Fotoshooting und Souvenirkauf. Wir kaufen erst einmal ein Dutzend Ansichtskarten mit den dazugehörigen „Nordkappbriefmarken“ Natürlich liegt das Handy mit den Adressen der Lieben daheim im Wohnmobil und wir raten uns die Angaben zusammen.

Es ist schon sehr erstaunlich – normalerweise wimmelt es hier oben von Touristen. Wir haben die berühmte Weltkugel dreimal im Abstand von je einer halben Stunde für uns ganz alleine uns müssen sogar warten bis einmal jemand kommt um uns beide gleichzeitig auf ein Bild zu bannen. Nachdem wir so richtig durchgefroren, alle Fotos „im Kasten sind“, die Souvenirs gekauft und die beschriebenen Karten auf dem Postweg sind machen wir es uns bei traumhafter Aussicht „unverbaut gen Norden“ in unserem rollenden Hotel gemütlich. Ich (Petra) muss beim Essen kochen sogar die Sonnenbrille aufsetzen weil mir wegen der tief stehenden Sonne ständig die Augen tränen. Sie ist aber auch zu grell heute… Ab ca. 21 Uhr rollen zahlreiche Busse auf den Parkplatz. Hunderte Touristen tummeln sich jetzt an der nördlichsten Stelle Europas. Wir sind froh dass wir nicht noch einmal aussteigen müssen und gehen wieder einmal viel zu spät ins Bett. Dunkel ist es wieder nicht gewordenJ und wir sind beide froh das wir uns für die Tour zum Nordkap entscheiden haben!

 

 



2011-06-15 (MI) Heimwärts – durch Finnland bis Schweden (4300 km von daheim entfernt)

 

Um 12:15 Uhr fahren wir wieder durch den Nordkapptunnel diesmal in die andere Richtung. Über die E 69 wieder zurück bis Oldersfjord entlang dem Porsangefjord. Diese Strecke gefällt uns beiden besonders gut. Unterwegs halten wir wieder Ausschau nach „guten Zapfstellen“ Unser Frischwasservorrat geht wieder zur Neige. Aber zunächst finden wir entweder zahlreiche Miniwässerfälle oder Parkplätze. Wir brauchen aber beides gleichzeitig. Um kurz nach halb zwei finden wir eine ideale Stelle und Frank läuft 5-7 x und danach ist der Wassertank und noch der Reservekanister randvoll mit frischem Quellwasser, toll!

Ab Oldersfjord fahren wir Richtung Lakselv, überlegen noch kurz ob wir noch weiter fahren sollen bis Kirkenes und nach Russland aber das wird dann doch verworfen…. Wir müssen irgendwann ja wieder zuhause sein…

Also weiter über Karasjok und Kautokeino nach Enontekiö/Finnland. Auf dieser Strecke fallen uns die kleinen Stoppschilder am Straßenrand auf – sie sind für die Jetskifahrer im Winter gedacht. Sie neben der Fahrbahn ihre eigene Strecke, Interessant, das kannten wir so noch nicht.

Laut dem ADAC soll der Diesel in Finnland billiger sein und ca. 20 km vor der finnischen Grenze kostet er in Norwegen auch mit 1,82 Euro/l extrem viel. Aber das Tanken wird in Finnland zur nächtlichen Geduldsprobe. Um 20 Uhr passieren wir die Grenze Norwegen-Finnland. Um 20:39 Uhr stehen wir an der ersten Tankstelle. EC und Kreditkarten werden nicht akzeptiert, lediglich Bargeld nimmt der Automat. Aber nur kleine Euroscheine 5er, 10er und 20er. Wir kriegen gerade 45,00 Euro zusammen und die werden prompt in 31,25 l Diesel umgesetzt. Also weiter auf der    E8 durch Finnland mit Ausschau nach der nächsten Tankstelle. Man darf hier sogar 100 fahren, obwohl die Straßenverhältnisse uns davon abhalten und Rasen eh nicht so unser Ding ist. Die Landschaft wird hier dann doch langsam langweilig, wir sind auch mittlerweile sehr verwöhnt was die Landschaft betrifft, zugegeben. Aber selbst wenn wir jetzt anhalten und nächtigen wollten – so müssten wir einen Campingplatz suchen weil das Übernachten und Campen auf Parkplätzen in Finnland nicht erlaubt ist, doof! Aber auf dieser Strecke gibt es erst einmal keine Chance nach Schweden „abzubiegen“ Rechts von uns liegt in ca20 km Entfernung Schweden aber dazwischen nur Sumpf, Moor und ödes Brachland. Keine Straßen, keine Orte – nichts!

Um 21:55 Uhr entdecken wir in Muorino die nächste Tankstelle, aber wieder werden keine nichtfinnischen Kreditkarten abzeptiert, aber hier nimmt der Automat sogar 50er Euroscheine. Also wird der 50er Schein in 37,06 l Diesel gewandelt. Für zwei 50er ist der Tank noch zu voll, Wechselgeld gibt es nicht. Um 22:50 Uhr entdecken wir in Kolari wieder eine Tankstelle und der zweite 50er wird in 36,25l Diesel investiert. Jetzt ist der Tank wieder annähernd voll. Fast elf Uhr abends, immer noch taghell und 17 Grad warm (sagt uns eine Anzeige an der Tankstelle).

So, und jetzt wollen wir auch langsam endlich mal schlafen… wir fahren und fahren und suchen nach einer Möglichkeit nach Schweden „rüber zu machen“. Wir geben Pajala ins Navi ein und folgen den Anweisungen und fahren und fahren über Land. Zahlreiche kleine ausgewiesene Parkplätze am Straßenrand….. och nö, dort wollen wir auch nicht stehen und schlafen. Aber nach 714 km ab Nordkapp entdeckt Frank mitten in der Wildnis ein Hinweisschild „Rastplatz mit Gelegenheit zum Schwimmen“ Also muss dort Wasser sein. Richtig, ein einsamer See einige hundert m von der Strecke entfernt mit großem Parkplatz und wir die einzigen die hier heute Nacht schlafen wollen – Gute Nacht!



 

2011-06-16 (DO) Gammelstad und Storforsen

 

Mücken! Jede Menge Mücken schwirren um den Pössl als wir morgens ach werden…. Gut das die Moskitonetze vor den Fenstern sind. Um 11:10 starten wir nach 5013 km gefahrenen km wieder den nächsten Trip. Mittlerweile sind wir übrigens wieder südlich vom Polarkreis – und immer noch Sonnenschein pur. Die Straßen sind sehr wellig und zahlreiche Bodenunebenheiten verleiten uns nicht zum „rasen“. Rechts und links recht hohe Fichten/Tannen – hin und wieder kleine Lichtungen gewähren uns Blicke auf Seen mit hübschen roten Schwedenhäusern. Nach 4500 km Norwegen sind unsere Augen etwas „schöne Aussichten“ verwöhnt….

Wir legen die „Herbert live“ CD ein und sind beide etwas sentimental... besonders beim Titel „Halt mich“ und der Stelle „schön dass es dich gibt“

Auf dem Parkplatz des Freilichtmuseums „Gammelstad“ parken wir unseren Pössl direkt neben einem seiner Brüder. Mit den Besitzern, einem netten Ehepaar aus Seeheim unterhalten wir uns kurz. Wir erzählen vom Nordkap und dem Weg dorthin – die Beiden berichten von Finnland um dem Campingplatz bei Docksta. Erfahrungsaustausch auf halbem Wege.

Das Freilichtmuseum Gammelstad ist ganz hübsch, wir machen bei dem schönen Wetter einen Spaziergang und halten die Eindrücke in zahlreichen Bildern fest. Bei der Information nehmen wir noch ein paar regionale Prospekte mit und nach einem frisch gekochten Kaffee machen wir uns auf den Weg nach Umea, naja jedenfalls die Richtung. Unterwegs studiere ich aufs Franks Rat hin das Prospekt vom Storforsen. Das liest sich so toll -  das müssen wir sehen! Also kurz umdisponiert und auf nach Alsbyn und Storforsen.

Gute Entscheidung! Der Piteälv fließt 100 km durch die Gemeinde Älvsbyn, auch „das Land der Stromschnellen genannt“. Dessen Königin ist Storforsen, das zu einem Naturschauspiel ohne Gleichen einlädt. Mit einer Fallhöhe von 82 Metern ist Storforsen Europas größte unkontrollierte Stromschnelle. Bei Storforsen ist der Wasserlauf noch schmal, 85 km weiter mündet er bei Pitea als breiter Fluss ins Meer.

Ich (Petra) hätte hier noch stundenlang laufen, schauen und fotografieren können – wie schön dass wir hier noch vorbei gefahren sind. Prädikat: empfehlenswert! Auf dem Rückweg wollen wir in Alsbyn die im Prospekt offerierte regionale Küche genießen, aber leider lässt sich trotz Suche aus einer Pizzeria und einem Thai Wok keine Möglichkeit zum Essen gehen ausmachen, schade, sehr schade! Und wieder passiert uns das was abends schon oft  passiert – bei der Suche nach einer schönen Schlafgelegenheit vergeht die Zeit wie im Fluge und der km wandert stetig in Richtung der nächsten vollen hundert km – wieder fast Mitternacht. Der heutige Stellplatz ist nur eines: zweckmäßig! Wir haben Hunger, wollen also etwas essen und danach schnell schlafen… Zur Not reicht uns heute auch der Parkplatz einer Tankstelle. Morgen sehen wir weiter.  Gute Nacht!

 



2011-06-17+18 (FR+SA) Durch Schweden = laaangweilig

 

Laut unseren Unterlagen vom ADAC soll es bei Sörfors ein großes Kraftwerk geben, von außen nicht zu sehen da die Anlage im Berg liegt. Angeblich kann der Besucher die 24 m hohe Turbinenhalle bestaunen, 700 cbm fließen pro Sekunde durch jede Turbine. Frank wollte das sooo gerne sehen – wir schleichen uns von allen Seiten an, das Navi zeigt uns alle 20 Minuten einen anderen Weg… Grrr! Und dann finden wir endlich diese Vattenfall Anlage, nix von Besuchern zu sehen, zwar ein Hinweisschild zum Eingang und auch eine Klingel die wir betätigen, aber kein Einlass. 2 Stunden Weg „für die Katz“ Ich krieg schlechte Laune… Durch Umeo fahren wir nur kurz hindurch – sieht hier ganz nett aus. Vielleicht ein längerer Stopp beim nächsten Mal?:-)

Aber im Navi ist noch das Ziel „Energiezentrum Umea“ gespeichert – in der Annahme dass dies evtl. das Kraftwerk sein könnte. Also fahren wir hierhin. Hier ist es ganz hübsch – es scheint sich evtl. um den Vorgänger des Vattenfall Kraftwerkes zu handeln. Wir machen einen Spaziergang durch diese Anlage und genießen das schöne Wetter. Hübsch hier!

Und dann geht es weiter – Richtung = Süden! Auf der Karte sah es so als würden wir immer in Küstennähe des Bottnischen Meerbusen fahren, quasi mit Blickkontakt zum Wasser. Aber NEIN! Nur Straße vorn und hinten und rechts und links Bäume… mir ist langweilig und ich will wieder nach Norwegen. Finnland doof, Schweden auch. Naja, ganz so schlimm ist es wohl nicht, aber es fühlt sich für eine Weile so an. Heute wollen wir einmal zeitig unser Nachtquartier aufsuchen – es soll auf die Halbinsel bei Nordingra gehen. Ein nettes Ehepaar hatte uns am Vortag diesen Tipp gegeben. Nach einer Stunde sind wir dreimal an der gleichen Stelle vorbei gekommen und Frank hat seine Mühe mich aufzuheiternJ Gut das einer von uns Beiden immer für gute Laune sorgt! Und jetzt haben wir auch beide genug von dieser Halbinsel und fahren wieder zurück auf die E4 – wollen beim nächst besten Hinweisschild „Campingplatz“ abfahren. Und das war die beste Entscheidung. Wir landen auf „Snibbens Camping & Stugby“ in 87016 Ramvik, der Stellplatz ist ca. 8 m vom See entfernt, Duschen sind im Preis von 16 Euro inklusive, toll! Und Wlan haben sie auch! Wir entscheiden uns einen ganzen Tag zu bleiben.

Ein ganzer Tag an der gleichen Stelle – das hatten wir so in diesem Urlaub noch nicht! Frank betreibt Fahrzeugpflege und ich versuche trotz langsamer Wlan Verbindung das Reisetagebuch zu aktualisieren. Nach einer Weile gebe ich diesen Versuch wieder auf – die Verbindung ist einfach zu langsam… dann doch lieber in den Reiseunterlagen stöbern, Fotos sortieren und ähnliche Freizeitaktivitäten. Viel passiert heute nicht mehr… auch gut.



2011-06-19 (SO) Hörnösand und weiter Richtung Jävrö (5906 km von zuhause bzw. 5906 km seit dem 1.6.2011 gefahren)

 

 Unser Endziel ist zurzeit Mora am Siljansee zunächst aber geht es nach Härnösand. Die Hafenstadt liegt malerisch an der Mündung des Ängermanälven an beiden Ufern des Härnösunds auf der vorgelagerten Insel Hörnön. Hier stehen das 1791 erbeute stattliche Rathaus und der 1846 geweihte Dom (zur Zeit wegen Umbauarbeiten nicht zugänglich, schade). Dieses Städtchen gefällt uns beiden ausgesprochen gut. Im ortsansässigen Lidl tauschen wir etliche Schwedische Kronen gegen Lebensmittel und Getränke. Weiter geht’s zum Unesco Welterbe „Höga Kusten“ = Hohe Küste. Nirgendwo sonst auf der Welt hat es nach der letzten Eiszeit eine derart starke Landerhebung stattgefunden.

Nächster Stopp an der „Högakustenbron“. Die Högakustenbrücke ist eine Hängebrücke über den Fluss Ångermanälven. Die maximale Stützweite der Brücke beträgt 1.210 m, die lichte Höhe 40 m. Die Gesamthöhe der Brücke beläuft sich auf 186 m, ist 1.867 m lang und 17,8 m breit und sieht einfach toll aus. Wir machen dort früh am Morgen eine kleine Wanderung und schauen uns die Brücke vom Berg aus an, toll! In einem der lokalen Prospekte lesen wir von einem Motorenmuseum – das wollen wir dann auch noch sehen. Über Land finden wir in einem 5 Häuser Dorf dann auch eine stillgelegte Tankstelle mit einer stattlichen Sammlung Traktoren, alten Baumaschinen und ähnlichen alten Fahrzeugen. Aber ein richtiges Museum ist es wohl doch nicht – nur die Zurschaustellung einer stolzen Sammlung von jemandem mit Sammlertick, glaube ich (Petra) jedenfalls…

Frank will aber endlich einmal den Pössl volltanken uns hält ständig Ausschau nach einer Tankstelle mit akzeptablen Dieselpreis. An der ersten „Tanke“ gibt’s wieder einmal nur eine begrenzte Menge von 400 SEK an der zweiten dann endlich nach fast einem Monat können wir volltanken (24,69 l für 340,72 SEK = 13,80 SEK/l) Unterm Strich sind wir die 5900 km mit einem Schnitt von 8,4 l/100 km gefahren. Respekt Herr Brocks, sehr wirtschaftliche Fahrweise.  Wir fahren noch weiter bis nach Järvso. Die letzten 30 km sind eine Qual – die Straße wird neu gemacht – bis jetzt haben sie nur die Arbeitsschritte „alten Belag entfernen“ geschafft, Den Rest kann man sich denken….

Egal, am späten Nachmittag steht unser Pössl mutterseelenallein auf dem riesigen Parkplatz und wir verleben nach einem kleinen Spaziergang ins Dorf eine lange und ruhige Nacht.



2011-06-20 (MO) Zoobesuch und weiter bis zum Siljansee (Mora)

 

Pünktlich um 10 Uhr stehen wir am Eingang vom „Järvzoo“ in Järvsö. Hier lassen sich die Tiere des Nordens aus der Nähe betrachten: Luchse, Rentiere und Elche. Auch Braunbären und Moschusochsen etliche Eulenarten und ein paar Greifvögel sind zu sehen. Am besten hat uns erst einmal die Art der Anlage gefallen. Komplett in die Landschaft, nein in den bestehenden Wald integriert verläuft der geschwungene Holzweg. Für die Bäume wurden Löcher in den Boden und auch in das Gelände gesägt und auch für ein paar große Findlinge wurde der Holzsteg passend verlegt. Toll! Da wir uns flott von „der Masse“ (laute Touris) abgesetzt haben können wir die herrliche Ruhe und auch die Tiere allein genießen. Besonders viel Glück haben wir bei den Polarfüchsen. Wir sind mucks Mäuschen still und sehen die Mutter mit ihren ganz jungen Babys spielen. Die Kleinen sind noch dunkelbraun und haben ein ganz flauschiges Fell, die Eltern haben ein weißes Fell mit schwarzen Streifen und sie verhalten sich ganz natürlich und beachten uns nicht. Sehr ergreifend! Noch ergreifender sind für mich die Moschusochsen. Darauf habe ich mich echt gefreut und wie sie so dort liegen habe ich echt ´nen Kloß im Hals… unerklärlich sentimental schön!

Mit der nötigen Ruhe entdecken wir früher oder später in jedem Gehege die Tiere was aber nicht so leicht ist da die Gehege sehr groß sind. Nur leider verstecken sich die Elche mehr als gut und irgendwann geben wir die Suche auf…. Schade!

Nach dem Zoobesuch fahren wir noch bis Mora – direkt auf den Campingplatz – und diesmal bauen wir sogar das Vorzelt auf, gute Nacht.

 

2011-06-21 (DI) Standtag in Mora

 

Mora liegt an der Nordspitze des Siljansees. Hier lebte der Maler Anders Zorn (1860-1920). Er gilt als der Erneuerer der Druckgrafik und wurde mit seinen Werken schon zu Lebzeiten weltberühmt und wohlhabend. In seiner Heimatstadt, in die er nach langen Auslandsaufenthalten immer wieder zurückkehrte, erinnern an ihn das Zorn-Museum mit vielen seiner Gemälden,sein Wohnhaus Zorngarden mit Originalausstattung und dem Geburtshaus „Zorns Gammelgard“, es ist Teil des gleichnamigen Freilichtmuseums mit über 40 von Zorn zusammen getragenen Häusern aus dem 16.-19. Jahrhundert.

Der Campingplatz in Mora liegt direkt am Fluß und über eine Brücke gelangt man nach 500 m ins Zentrum. Wir schlendern diesen Weg insgesamt drei Mal an diesem Tag. Vorbei an der schönen Kirche, durch diehübsche Fußgängerzone und hinunter bis an den Siljansee. Wir gehen noch ein Eis essen und sitzen fein in der Sonne. Viel mehr passiert an diesem Tag nicht. Abends hören wir Musik, laut und von weit entfernt. Hört sich an wie Livemusik.  Wir machen uns auf den Weg und folgen der Musik. Nach einer Viertelstunde stehen wir im Fußballstadion – leider keine Livemusik sondern nur aus der Konserve. Aber schön lautJ Es handelt sich um eine Veranstaltung des Sportvereines… wir gehen wieder zum Campingplatz zurück – schade, wäre aber auch zu schön gewesen.

 





2011-06-22 (MI) Nusnäs, Rättvik, Aussichtsturm und weiter gen Süden (6359 km gefahren seit Greven)

 

Zunächst fahren wir von Mora direkt nach Nusnäs, hier werden die berühmten Dala-Pferdchen hergestellt. Wir kaufen auch ein kleines Exemplar – für die MagnetwandJ In Rättvik schauen wir uns den 600 m langen Steg an. Hier legt der Ausflugsdampfer an da der Siljansee an dieser Stelle zu flach ist. Danach geht es auf den Aussichtsturm „Vitblick“ Ja, hier kann man „vit blicken“ und wir machen noch ein paar Bilder vom 600 m langen Steg und kaufen den 4. Elch.

Wir fahren noch weiter bis zum Vätternsee und schlagen unser Nachtlager an einer tollen Brücke auf. Weite Sicht und toller Sonnenuntergang.

 

 

2011-06-23 (DO) Am Vätternsee vorbei über Lund und Malmö bis Dänemark

 

In häufigem Sichtkontakt zum Vätternsee, Schwedens zweit  größter See) geht es weiter bis Lund, ein wirklich hübscher Ort. Wir laufen eine Weile durch die Stadt, bewundern den Dom und machen einige Photos der vielen gut erhaltenen alten Gebäude. Bei strahlendem Sonnenschein sitzen viele Gäste vor den Lokalen und genießen das schöne Wetter beim Essen oder bei einer Tasse Kaffee. Aber wir wollen ja noch weiter nach Malmö. Auch Malmö entpuppt sich als reizvolle Stadt die durchaus als Städtereisetipp bezeichnet werden kann. Wir schauen uns Rathaus und die uralte Apotheke, essen in der Sonne einen Chickenburger mit Pommes und Cola (heute im Angebot J ) und bestaunen auf der Weiterfahrt noch den „Turning Tower“ BOW, der sieht aber wirklich toll aus und man kann ihn kaum auf ein Bild bannen. Über die nicht minder schöne Öresundbrücke erreichen wir Dänemark. Wir lesen im Reiseführer von „Stevens Klippen“ – das wollen wir sehen. Auf der Suche nach diesen Klippen ist der Himmel super „dekoriert“ mit Regenbogen, dunklen Wolken und grellem Sonnenschein. Ein wunderschöner Film dort am Himmel… Unsere Suche nach diesen Klippen gestaltet sich etwas langwierig und unterwegs beobachten wir Einheimische die auf etlichen „Osterfeuer“ Stoffpuppen verbrennen. Nach einer Rundreise durch die gottverlassene Gegend finden wir endlich die „Steven´s Klippen“ und das heutige ruhige Nachtquartier.

 

 





2011-06-24 Von Dänemark nach Greven

 

Nach dem ersten Kaffee schauen wir uns noch die Klippen und die kleine Kirche die direkt an der Klippenkante steht und dann wollen wir beide auch „endlich mal nach Hause“. Nach 7597 gefahrenen km erreichen erreichen wir am Nachmittag die deutsche Grenze und freuen uns über den guten NDR2 Empfang. Die Verkehrsnachrichten berichten von km langen Staus vor dem Elbtunnel – wir umfahren großzügig über Lauenburg. Leider fehlt die Zeit kurz bei Maren und Kai „Hallo zu sagen“

Und dann sind wir nach 8114 gefahren km Freitagabend wieder daheim....

Gut das wir alles notiert haben und uns auch die zahllosen Bilder an diesen Traumurlaub erinnern werden - ohne diese "Hilfsmittel" würde es sich schwer fallen:-)

Norwegen - ein Land dass sich jeder selbst anschauen sollte - Bilder sind nur Momentaufnahmen - das Land ist aber viel viel mehr!!!!

 

 



Hier waren wir bereits Stand 11.05.2014

Eine kleine Zusammenfassung unserer bisherigen Urlaubsziele in Bildern...

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APR 2016 BLUMENKORSO HOLLAND APR 2016 BLUMENKORSO HOLLAND
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MÄRZ 2016 DÜLMEN MÄRZ 2016 DÜLMEN
MÄRZ 2016 MIT DEM WOMO ZUM BODENSEE MÄRZ 2016 MIT DEM WOMO ZUM BODENSEE
FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH LA GOMERA FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH LA GOMERA
FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH TENERIFFA FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH TENERIFFA
FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH LANZAROTE FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH LANZAROTE
FEB 2016 MIT MEIN SCHIFF 4 NACH MADEIRA
FEB 2016 KANARENTOUR MIT MEIN SCHIFF4
DEZ 2015 EIN WOCHENENDE VOR DER HAUSTÜR IN MÜNSTER
DEZ 2015 HAMBURG ZU SECHST
NOV 2015 BOCHOLT * ZOLLVEREIN ESSEN * BOCHUM * HAMM
NOV 2015 TETRAEDER IN BOTTROP
NOV 2015 LANDSCHAFTSPARK DUISBURG
NOV 2015 SCHLOSS HERTEN UND ALSUMER BERG
(OKT) 2015 SCHLOSS NORDKIRCHEN
OKT 2015 COCHEM a.d. MOSEL
2015 (OKT) BURG PYRMONT UND BAD NEUENAHR
OKT 2015 GEIERLAY HÄNGESEILBRÜCKE
OKT 2015 TIGER & TURTLE UND BOCHOLT
OKT 2015 NIEDERRHEIN
SEP 2015 KOBLENZ
SEP 2015 VON ISTRIEN BIS KOBLENZ
SEP 2015 VRSAR
SEP 2015 VALALTA UND ROVINJ
SEP 2015 MEDULIN
SEP 2015 KAP KAMENJAC
SEP 2015 RABAC ISTRIEN
SEP 2015 INSEL KRK
SEP 2015 PLITVICER SEEN
AUG 2015 WUNDERSCHÖNER WÖRTHER SEE
AUG 2015 RELAXEN AM MILLSTÄTTER SEE
AUG 2015 Konzerte in Hülle und Fülle: SALZBURG
AUG 2015 - Wohnmobiltour nach AMSTERDAM

 

 

AUG 2015 - Wohnmobiltour nach ZANDVOORT

 

 

JUL 2015 - Wohnmobiltour nach GIETHOORN

 

 

JUL 2015 - Wohnmobiltour nach Düsseldorf
(JUL 2015) SOMMERLIEBE und 70er Jahre
TAG 19 * KRÜGER NATIONAL PARK
TAG 18 - Marloth Park
TAG 17 * Unvergesslich unser Abend im "44 on Ennis"
TAG 16 * GOLDEN GATE HIGHLANDS NP
TAG 15 VON UNDERBERG BIS PHUTHADITJHABA oder um die Drakensberge herum

 

 

TAG 14 * VON PORT ST. JOHNS BIS UNDERBERG oder der Weg ist das Ziel und von Kühen am Strand
TAG 13 - VOM KARIEGA GAME RESERVE BIS PORT ST. JOHNS oder von der größten in die kleinste aller Unterkünfte (UND KÜHE AM STRAND)
TAG 11 und 12 - KARIEGA GAME RESERVE
Tag 10 - ADDO Park und jede Menge Elefanten
TAG 9 - VON TSITSIKAMMA BIS PORT ELISABETH
TAG 8 * VON WILDERNESS DURCH DIE BERGE NACH TSITSIKAMA
TAG 7 - VON SWELLENDAM BIS WILDERNESS
TAG 6 - VON AGHULAS BIS SWELLENDAM
TAG 5 - VON KAPSTADT BIS AGHULS ZUM SÜDLICHSTEN PUNKT AFRIKAS
TAG 4 - WANDERUNG QUER DURCH KAPSTADT
TAG 3 - AUSFLUG ZUM KAP DER GUTEN HOFFNUNG
TAG 2 - ANKUNFT CAMPS BAY, KAPSTADT
TAG 1 - von Frankfurt nach Dubai
APR 2015 KEUKEMNHOF UND AMSTERDAM
APR 2015 - ANDALUSIEN (RONDA UND MALAGA)
OSTERN 2015 - STRAßBURG - EUROPAPAPRK - HEIDELBERG
(MRZ 2015) EIN WOCHENENDE IN VENEDIG
(MRZ 2015) BAHIA, BOCHOLT - GEMEN UND OLFEN
(FEB 2015) AUF DEM JACOBSWEG DURCH DAS MÜNSTERLAND
(FEB 2015) WANDERN UND DAVON ERHOLEN IN OSNABRÜCK
FEB 2015 WANDERN IN ESSEN? JA DAS GEHT GUT!!
(FEB 2015) EIN WOCHENENDE IM RUHRPOTT - SCHÖNER ALS MAN DENKT
JAN 2015 WILDSCHÖNAU TIROL
SAUNATIPPS AUS ERSTER HAND - AN DIESER STELLE BERICHTEN WIR VON UNSEREN SAUNAERFAHRUNGEN
DEZ 2014 HAMBURG STATT ADVENT
JAN 2015 OSTFRIESLAND
DEZ 2014 RUNDREISE ANDALUSIEN
NOV 2014 Sauna in Bochum und wandern in Menden
NOV 2014 Ein Wochenende an der Nordsee
NOV 2014 Ein Wochenende in Bad Bentheim
NOV 2014 Isterberg und Bad Bentheim
OKT 2014 - Mit Freunden bei Freunden in Niestetal
JUL 2014 - (Nicht)Wasserspiele in Kassel
Hooksiel und Neuharlingersiel
Die Hamburger Harley Days
Hamburg - immer wieder schön
(JUN 2014) Der wilde wilde Western fängt kurz vor Oldenburg an
(MAI) 2014 - 4 Tage in Ostende-Brügge-Gent und Antwerpen (Flandern/Belgien)
Bildchen anklicken - dort geh es zum Reisebericht (MAI) 2014 Nürnberg, Bamberg, Franken und Bayern
(APR) 2014 Auf der chinesischen Mauer
(APR) 2014 - Besuch der Terrakotta Armee
(APR) 2014 Besuch eines Pagoden Tempel in China
(APR) 2014 in Shanghai
(MRZ) 2014 - Kletterpartie auf Mallorca
AIDA 2013 - hier auf Lanzarote
Bodensee und Schweiz (OKT 2013)
Typisch für Ostfriesland: Kanäle (SEP 2013)
Mal wieder Hamburg (AUG 2013)
Lübeck (AUG) 2013
Ile de Re - wundervolle Insel 2013
Zwei Wochen Frankreich (Sommer 2013)
Amsterdam 2013
Rock im Park 2013
Mai 2013 Christus Statue in Rio (Brasilien)
1. Mai 2013 - Machu Picchu (Peru)
Mai 2013 am Zuckerhut in Rio
Mai 2013 Mondtal, La Paz (Bolivien)
Ein Wochenende in Wien - APR 2013
Ostern 2013 in Duinrell
März 2013 - Ein WE in Jena
FEB 2013 Mandelblüte Mallorca
Jan 2013 Kemnader See
Dezember 2012 - Köln
Irgendwo in der Wüste, südlich von Dubai (NOV 2012)
Juni 2012 Frankreich
Juni 2012 Rock im Park
Ende Mai 2012 Keinohrhase in Nürnberg
Pfingsten 2012 an der Mosel
Picknick bei Uelzen (Mai 2012)
Chillen am Strand - mitten in Magdeburg (1. Mai 2012)
Ostern 2012 - Zu acht an der Mosel
März 2012 VierTage auf Sizilien
Weihnachten 2011 auf Mallorca
Trollstigen Norwegen 2011
Ayers Rock Australien 2010
November 2011 im alten Elbtunnel
Lofoten Norwegen 2011
AUG 2015 LIECHTENSTEINKLAMM UND GROßGLOCKNER
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