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Vier traumhafte Tage auf Sardinien

Im Landeanflug auf Olbia - vielversprechende Aussichten

Was machen wir eigentlich am letzten August Wochenende?

Das war meine Frage an Frank. Die Antwort lautete: Mir egal, such etwas Schönes aus.

Er weiß doch was dabei heraus kommt.... Eine gute Stunde später waren Flug, Leihwagen und Hotel für kostengünstige 308,00 Euro pro Person gebucht. Wir waren noch nie auf Sardinien und sind entsprechend gespannt!!

 

Donnerstag, 28.08.2014 - Anreise und kleine Überraschungen

2:30 Uhr Aufstehen

3:30 Uhr Abfahrt nach Düsseldorf

4:00 Uhr PKW Übergabe Parkplatz

6:30 Uhr pünktlicher Abflug, ruhiger Flug bei grandioser Aussicht

8:30 Uhr planmäßige Landung

9:00 Uhr bis 9:45 Uhr vergebliches Warten auf 2. Koffer

10:00 Uhr – dann eben ohne 2. Koffer einen guten Start in den Tag und auf nach Palau.

Badeklamotten, Sonnenschutz, Föhn? Braucht kein Mensch bzw. wird im Allgemeinen völlig überbewertet!

Blick auf Palau

Palau ist eine Gemeinde mit 3774 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) im Nordosten Sardiniens in der Provinz Olbia-Tempio. Palau grenzt an die Gemeinden Arzachena, La Maddalena, Luogosanto und Santa Teresa Gallura.

Im Hafen schauen wir uns die Schiffe an und überlegen ob wir für den nächsten Tag eine Bootstour buchen wollen verwerfen diesen Plan aber da uns die vielen Touristen auf dem engen Boot doch nicht so zusagen. Die Tour machen wir beim nächsten Sardinienbesuch!

 

Apropos Sardinien - Sardinien  ist – nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Ägypter nannten sie Schardana, die Euboier „Ichnoussa“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.

Die Insel bildet mit einigen vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Die Region Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und 1.640.379 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012). Ihre Hauptstadt ist Cagliari.

Felsen am Cape dÓrso

Oberhalb der Küste führt eine Panoramastraße zum Capo d'Orso, wo „der Bär“, eine gigantische Formation der für die Gallura typischen Granitfelsen, über die Costa Smeralda wacht. Die Strecke ist traumhaft schön und wir genießen die Fahrt.

Das Capo d’Orso ist ein berühmter Felsen an der Nordostküste Sardiniens. Er verdankt seinen mit „Bärenkap“ übersetzten Namen seiner besonderen Form, die an einen Bären erinnert, und der exponierten Lage hoch über dem Meer.

Das etwa fünf Kilometer östlich der Stadt Palau gelegene Capo d’Orso gilt als eines der Wahrzeichen des sardischen Gebietes Gallura und ist Teil einer beeindruckenden Felslandschaft. Vom Gipfel der auch „Felsenbär“ genannten Klippe kann man auf die Inselgruppe La Maddalena und bis zur französischen Nachbarinsel Korsika hinüber blicken. Leider ist „Postkartenansicht“ durch Absperrungen nicht mehr zugänglich. Aber nichts desto trotz ist die Aussicht genial und sollte auf jeder Sardinienreise zu den schönsten Erinnerungen gehören. Wir haben sowohl die Fahrt dorthin als auch die Kletterei in den Felsen sehr genossen.

Eine Pause im Schatten

 

Danach ist erst einmal ein Päuschen im Schatten angesagt. Wir schauen den badenden Kindern am Strand zu und erholen uns im Schatten von der Kletterei bei gut 30 Grad… Hitze ist ja nicht so sehr unser Freund. Sonne ja, strahlende blauer Himmel war geliefert wie bestellt – aber es hätte gerne 10 Grad kühler sein dürfen. Der nächste Sardinienbesuch findet garantiert im Frühjahr statt, merken – wichtig!

Blick auf eine der zahlreichen Badebuchten am Capo Testa

 

Und wo wir uns jetzt schon im nördlichen Zipfel der Insel befinden liegt ein Abstecher zum Capo Testa nahe.

Das Capo Testa ist der nördlichste Punkt Sardiniens. Neben dem sehenswerten Leuchtturm gibt es dort viele beeindruckende Granitfelsen, die vom Wind und der in mediterranen Breiten typischen Tafoniverwitterung zum Teil bizarr geformt wurden. Viele dieser Felsformationen haben wegen erkennbarer Ähnlichkeit Tiernamen bekommen.

Auf der Halbinsel befindet sich auch das Valle di Luna, in dem während der 68er zahlreiche Hippies und Aussteiger lebten, bis das Zelten außerhalb der ausgewiesenen Campingplätze auf ganz Sardinien verboten und gegen Verstöße rigoros vorgegangen wurde.

Capo Testa bietet eine Vielzahl von kleinen Badebuchten, welche vor allem in der Hauptsaison ein Ziel vieler Sardinienreisender darstellen.

Nachfolgend noch einige Blder vom Capo Testa. Sie können auch nur versuchen die Eindrücke die wir sehr genossen haben zu vermitteln. Traumhaft, einfach traumhaftschön.

 

Das Schönste an unserem Hotelzimmer: die Aussicht vom großen Balkon

Leider müssen wir uns irgendwann hier losreißen – unser Kühlschrank ist noch komplett leer dafür der Einkaufszettel voll. Nutzt alles nichts – da müssen wir doch ein wenig einkaufen.

Das Abendessen auf dem Balkon um ca. 20 Uhr bei immer noch milden 22 Grad wird durch einen kitschigen Sonnenuntergang am Meer noch verschönt.

Wo mag denn unser 2. Koffer sein?

Die Abteikirche Santissima Trinità di Saccargia

Freitag, 29.08.2014

Heute schauen wir uns den Nordwesten der Insel an. Im Reiseführer habe ich gelesen das die Strecke von Bosanach Alghero traumhaft schön sein soll. Da wir landschaftlich schöne und fahrtechnisch spannende Streckenführung lieben scheint das genau das Richrige für uns zu sein. Um aber von Bosa nach Alghero fahren zu können müssen wir erst einmal den Startpunkt ansteuern. Die ersten km am Meer entlang Richtung Castelsardo dann an Sassari vorbei in südliche Richtung nach Bosa. Unterwegs machen wir einen Fotostop an der Abteikirche Santissima Trinità di Saccargi. Die Abteikirche Santissima Trinità di Saccargia des ehemaligen, heute völlig zerstörten Kamaldulenser-Klosters liegt in einem Tal zwischen den Orten Ploaghe und Codrongianus im Logudoro (Ort des Goldes) in der Provinz Sassari auf Sardinien. Sie ist neben San Pietro di Sorres das bedeutendste Beispiel für romanisch - pisanische Architektur des 12. Jahrhunderts.

Als der nächste volle Reisebus ankommt fahren wir schnell weiter... schließlich haben wir heute noch so einiges vor.

Blick auf Bosa

Kurz vor der Mittagszeit erreichen wir Bosa.

Bosa gehört zu den Schönsten Dörfern Italiens. Die Altstadt mit ihren Strassenschluchten und hohen Häusern wird von der Burgruine des „Castello Malaspina“ aus dem 12. Jahrhundert überragt. Das linke Temo-Ufer säumen alte Gerberhäuser, die langsam verfallen und zum Teil noch auf neue Nutzung warten. Neben den Gassen, Kirchen und Plätzen der Stadt ist die etwas außerhalb gelegene Kirche San Pietro Extramuros  von 1073 sehenswert. Olivenhaine und Weinberge prägen das bergige Umland. Der Malvasia di Bosa ist einer der bekanntesten Weine Sardiniens.

Wir schlendern durch die schmalen Gassen hinauf zur Burgruine – die Aussicht von hier oben lohnt auch den anstrengenden Weg bei ca. 30 Grad. Zufällig entdecken wir auf dem Rückweg einen stufigen Weg (wenn man von der Burg kommt ganz links an den Häusern entlang). Der Weg ist unserer Meinung nach der schönere – quasi durch die Wohnstuben der Einwohner. Sehr interessant. Vereinzelnd stehen die Wäscheständer im Weg, aber das stört nicht weiter… In den quer laufenden Gassen entdecken wir viele schöne bunte Häuser für die Bosa u.a. zum schönsten Dorf gewählt wurde.

Auf der Küstenstrasse zwischen Bosa undAlghero

Nachdem wir uns in Bosa ausführlich umgeschaut haben machen wir uns auf den Weg gen Norden. Unser nächstes Etappenziel ist Alghero.

Die Küstenstraße entlang der Westküste beginnt in Bosa und zählt zu den schönsten Straßen auf Sardinien. In sanften Kurven windet sie sich entlang der grünen Hügel hinter Bosa immer am schimmernden Meer entlang, Richtung Alghero. Diese Panoramastraße bietet wundervolle Ausblicke entlang der zerklüfteten Küstenlinie, in herrliche Landschaften und natürlich uneingeschränkten Blick auf das schimmernde Meer, das seine Farben während der Fahrt von Türkis über Petrol zu tiefem Blau wandelt. Entlang dieser Traumstraße fährt man durch eine beeindruckende, fast unberührte Naturlandschaft, vorbei an imposanten Felsformationen, schroffen Felsen, die steil ins Meer fallen, sanften Hügeln, grün bewachsenen, kleinen Buchten und Felsen. Wir haben es nicht eilig und treffen erst nach fast Stunden in Alghero ein. Der Weg ist das Ziel.

Blick auf Alghero

Alghero hat 40.685 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012) auf einer Fläche von 225 km² und liegt an der Westküste (Geografische Lage: 40° 33' Nord, 8° 19' Ost). Die Altstadt verfügt über viele mittelalterliche Baudenkmäler, die typisch für mittelalterliche Städte auf dem Gebiet der Krone von Aragon sind. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen.Heute ist die Stadt - mit einer der schönsten Altstädte und dem Hafen - ein Zentrum des sardischen Tourismus. Die Altstadt ist geprägt von lebendigem Treiben in engen Gassen. Zahlreiche Läden, darunter viele Souvenir- und Schmuckläden, machen das Flanieren zum kurzweiligen Vergnügen. Es wird besonders viel Korallenschmuck angeboten, denn die Korallenverarbeitung hat hier in Alghero, das auch als Korallenstadt bekannt ist, eine lange Tradition. Ursprünglich stammten die Korallen vom Capo Caccia, das jedoch nun unter strengem Artenschutz steht. Die vielen Hotels und Restaurants bieten eine vielfältige und sehr gute Gastronomie, vor allem Fisch und Meeresfrüchte werden zubereitet. Nirgendwo auf Sardinien gibt es mehr Hotels als in Alghero. Zahllose Kirchen, Piazze und Türme sind neben der Stadtmauer, den Museen, dem Aquarium und den Stränden nördlich der Stadt die Anziehungspunkte.

Nach gut zwei Stunden Sightseeing haben wir genug gesehen - Korallenschmuck ist eh nicht so unser Ding... dann schon eher der Cappucino in der kleinen Bar, dazu ein netter Wirt und tolle Musik. Dort hätte man noch gut und gerne bleiben können.

Abendstimmung am Ufer in Castelsardo - ein ziemlich schöner Tag geht zur Neige und erfreulicherweise steht bei der Heimkehr der vermisste Koffer schon im Zimmer. Geht doch!!
Der Elefantenfels - etwa 5 Kilometer südöstlich von Castelsardo

Das erste Ziel des Tages ist der Elefantenfels.

Der Elefantenfels (italienisch Roccia dell’elefante) ist ein durch Verwitterung geformter etwa 5 Meter hoher Felsbrocken, der aus einem geeigneten Blickwinkel betrachtet einem Elefanten ähnlich sieht. Er ist eine bekannte Sehenswürdigkeit Sardiniens und befindet sich etwa 5 Kilometer südöstlich von Castelsardo in der Provinz Sassari.

Der bizarre Fels war schon zu Zeiten der Nuragher (etwa 1800–750 v. Chr.) eine Kultstätte. Die vorzeitlichen Sarden trieben kleine Nischen in den Fels, in denen sie in Aschenurnen ihre Toten beisetzten.

Blick auf Castelsardo

Nachdem wir das Pflichtprogramm „Photo Tourist mit Elefant“ erfüllt haben führt uns der Weg direkt nach Castelsardo.

Castelsardo ist eine Gemeinde mit 5751 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) auf Sardinien in der Provinz Sassari. Der Ort wurde 1102 von der genuesischen Familie Doria als "Castel Genovese" oder "Castrum Januae" gegründet und 1448 in Castel Aragonese umgetauft.

Die Homepage der Stadt (deutschsprachig) beschreibt den Ort recht treffend < hier klicken >.

Wir parken den Leihwagen unten am Ortseingang und laufen hoch bis zur Burg. Von hier oben wird man durch eine grandiose Aussicht für den Weg hierher belohnt. Erst jetzt sehen wir wie weit wir überhaupt gelaufen sind – der PKW ist so klitzeklein dass man ihn auf dem Photo nicht erkennen kann. Erfreulicherweise sind so früh am Tag noch kaum Touristen unterwegs und wir können uns in Ruhe umschauen. Sehr schön ist dieses Örtchen und ein Besuch auf jeden Fall empfehlenswert.

Blick auf den Hafen in Stintino

Weiter führt uns der Weg in die Nordwestspitze der Insel. Hier liegt das alte Fischerdorf Stintino zwischen zwei Einbuchtungen auf einer Landzunge im Golf von Asinara. Umgeben von kristallklarem Wasser ist das heutige Hafenstädtchen mit seinem Bilderbuchstrand La Pelosa ein wahres Urlaubsparadies. La Pelosa liegt ca. 2 Km von Stintino, an den Füßen von Capo Falcone und ist ein außergewöhnlich feiner, weißer Sandstrand. Genau gegenüber kann man die Insel der Asinara erkennen, früher ein Gefängnis, heute Ziel vieler Urlauber. Nachfolgend noch ein paar Bilder vom Ort und vom Traumstrand "La Pelosa". Hier sollte man während eines Sardinienurlaubes unbedingt vorbei schauen!!

Lago Baratz, der einzige natürliche See Sardiniens.

Einen Zwischenstopp legen wir noch am Lago di Baratz ein. Der Lago di Baratz ist ein kleines aber feines Naturidyll fast schon im Norden Sardiniens. Der im Rücken einer Bucht liegende Baratz-See ist der einzige natürliche See der Insel. Einst reichte die Meeresbucht von Porto Ferro bis zu diesem See, die jedoch versandete und den Baratz-See vom Meer abschnitt. Einmal um den See herum laufen so lautet unser Plan, aber bei gut 30 Grad ist es vor Ort doch nicht das richtige für uns an diesem Tag. Also weiter… Aber den kostenlosen Parkplatz haben wir im Navi gespeichert – beim nächsten Mal wandern wir um den See und laufen weiter bis ans Meer – es ist ja gleich um die „Ecke“.

Bei Interesse zu mehr Info das Bild anklicken - dort ist dieses Naturschutzgebiet gut beschrieben.

GPS: Lago Baratz   40.681876, 8.225929


Die Cala Dragunara

Auf der Suche nach den 652 Stufen hinunter zur Grotte steuern wir zunächst Cala Dragunara an. Die Bucht befindet sich in der Ortschaft Capo Caccia und zählt zur Gemeinde Alghero. Die Bucht ist über die Provinzstraße 55 zu erreichen; hinter der Abzweigung nach Capocaccia biegt man auf eine kleine, ungeteerte Straße ein, die bis zum Meer führt. Wir parken und laufen den steilen Berg hinauf – die Aussicht ist atemberaubend. Aber die 652 Stufen hinunter zur Grotte scheinen noch an einer anderen Stelle zu liegen. ICH WILL STUFEN!!!

Nachfolgend noch ein schöne Bilder von der Cala Dragunara und der tollen Aussicht während des Sparzierganges auf den Berg.


Aufstieg zur Neptun Grotte - 652 Stufen, Höhenunterschied 110 m

Also weiter – das nächste Ziel lautet endgültig: Neptun-Grotte

  • italienischer Name: Grotte di Nettuno
  • geographische Lage: 25 km entfernt von Alghero, am Fuß der Steilküste am Capo Caccia
  • Provinz: Alghero
  • Region: Sardinien
  • Höhe über dem Meeresspiegel: 5 m
  • Länge der Grotte: ca. 4 km (nur zum Teil begehbar)
  • Besucher pro Jahr: ca.  150.000
  • Innentemperatur der Grotte: konstant 10 Grad (zu jeder Jahreszeit)
  • geschätztes Alter der Grotte: 2 Millionen Jahre
  • Zugang zur Grotte: mit dem Boot (von Alghero und von Porto Conte aus) oder über eine Treppe (652 steile Stufen, Höhenunterschied 110 m)
  • offizielle Website: www.grottedinettuno.it

Unser Ziel ist allerdings nicht die Grotte als solche (derer haben wir schon reichlich gesehen) uns reizen lediglich die 652 Stufen hinunter ans Meer. OK, bei 35 Grad in praller Sonne nicht die beste Idee aber wir sind jetzt und heute hier und da sind es nun einmal ü30 Grad, lässt sich nicht ändern. Also auf geht´s!

16:47 Uhr – hinab geht recht zügig

16:58 Uhr – unten angekommen – die nächste (stündliche) Führung beginnt auch ohne uns.

17:09 Uhr – Abstieg – Frank geht vor (mit Wasserflasche) ich bleibe und versuche Fotos zu machen die den Höhenunterschied darstellen. Aber Frank ist auf den Bildern so klitzeklein (oben rechts am Felsen hinter der Mauer…. Klitzeklitzeklein!!) dass es schwer fällt ihn überhaupt zu entdecken. Warum liegt das Teleobjektiv wieder zuhause herum??

Und liebe Anja – das ist nix für Dich!! Diese Höhe verschreckt dich nur unnötig und du wirst jede Zigarette verfluchen J Liebe Grüße!!

17:35 Uhr – Ankunft oben – schnaufend aber happy, was will Frau mehr?

Wer sportliche Herausforderungen mag wird diese Etappe lieben.

Du schaffst es!!!

Nachfolgend einige Bilder – versucht mal den Frank zu finden…

Castelsardo am Abend

Und dann wird es auch langsam einmal Zeit die Heimreise anzutreten. Das Hotel ist ca. 100 km entfernt und das dauert auf Sardinien auch gerne einmal 1,5 bis 2 Stunden. Bei Touren über die Insel immer einplanen das die Höchstgeschwindigkeit häufig auf 80 oder gar 50 km/h beschränkt ist – das dauert. Aber wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht!

Auf der Heimfahrt passieren wir wieder einmal Castelsardo – am Abend sieht dieser Ort durch das milde Sonnenlicht noch schöner aus. Oder?

Vom Balkon aus Blick auf's Meer mit Sonnenuntergang - unbezahlbar!

Und als wäre das nicht alles schon überwältigend genug gewesen gibt es zum Abendessen wieder einen kitschigen Sonnenuntergang. Toll!!

Und dann morgen schon Abreise? Ich mag nciht daran denken...

Blick auf das Meer von der Terrasse der "Sea Club Lounge"

Sonntag, 31.08.2014 – die Koffer sind schnell gepackt, auschecken und los geht´s. Der tag will genutzt sein. Der Flieger geht ja erst um 20:25 Uhr.

Heute wollen wir noch einmal in den nordöstlichen Zipfel der Insel und von dort an der Costa Smeralda entlang um am Abend Olbia zu erreichen.

Zuerst erreichen wir Capo Testa. Wie nicht anders zu erwarten sind die Parkplätze und die Strassenränder hoffnungslos zugeparkt. Wir sehen das schon aus der Ferne und stellen den Leihwagen ab und laufen und laufen und laufen… OK, die Besitzer der parkenden Fahrzeuge liegen am Strand und klettern nicht in den Felsen herum. Das merken wir dann nach gefühlten 15 km in der glühenden Hitze herum laufen auch… Zur Entschädigung gönnen wir uns einen leckeren Cappuchino im „Sea Lounge Club“ und geniessen die überwältigende Aussicht. Fotos davon direkt im Anschluss…. Wichtiger Hinweis – unsere Bilder sind nicht bearbeitet! Allenfalls wird hin und wieder der „Wasserspiegel“ ins Lot gebracht oder ein Mülleimer in der Bildecke weg geschnibbelt – aber an der Farbe und dergleichen wird nichts manipuliert. >Ich mag solche Bilder überhaupt nicht.

Bei den folgenden Bildern könnte man so seine Zweifel bekommen, aber glaubt es mir – real sieht es im Grunde noch kitschiger aus!

Der Leuchtturm am nördlichsten Punkt Sardiniens

 

Das Capo Testa ist der nördlichste Punkt Sardiniens. Neben dem sehenswerten Leuchtturm gibt es dort viele beeindruckende Granitfelsen, die vom Wind und der in mediterranen Breiten typischen Tafoniverwitterung zum Teil bizarr geformt wurden. Viele dieser Felsformationen haben wegen erkennbarer Ähnlichkeit Tiernamen bekommen.

Solche Felsen, Formen und Klettermöglichkeiten habe ich zuvor selten gesehen. Ich wäre gerne noch Stunden geblieben und am liebsten auf jeden einzelnen dieser Felsen geklettert… aber strategisch ist es klüger ab und zu auf die Uhr zu schauen… der Flieger fliegt zur Not auch ohne uns.

Nachfolgend noch ein paar Bilder der Kletterpartie.

Porto Cervo ist ein Urlaubsort an der Costa Smeralda, dessen touristisches Zentrum er darstellt, an der Nordostküste Sardiniens in der Nähe des 46 m hohen Capo Ferro mit seinem Leuchtturm. Entstanden ist der Ort 1962. Porto Cervo ist ein Ortsteil der Gemeinde Arzachena.

Der Baustil des Ortes verbindet alte sardische Traditionen mit modernen Elementen. Porto Cervo hat sich zu einem beliebten Urlaubsziel des internationalen Jetsets entwickelt, denen eine Reihe von 4- und 5-Sterne-Hotels zur Verfügung stehen. Karim Aga Khan IV. gründete Anfang der 1960er Jahre den Ort als Urlaubsziel für exklusive Feriengäste. Schnell wurde Porto Cervo bei reichen Urlaubern populär.

Wir finden einen sogar schattigen Parkplatz ziemlich weit oben am Berg und laufen durch schmale Gassen vorbei an chicen Boutiquen, Nobelhotels und allem was nach viel Geld ausschaut. Nett anzuschauen aber leben möchte ich hier und so garantiert nicht. Im Hafen bestaunen wir die zahllosen Yachten die sicher weit mehr kosten als in unserer Region die teuersten Einfamilienhäuser. Nun denn „a class of it’s own…!“ Schön es einmal gesehen zu haben.

 

Die Fahrt an der Costa Smeralda entlang ist umwerfend schön und ein perfekter Ausklang für diese 4-Tage-Sardinien-Tour.

Die Costa Smeralda befindet sich an der nord-oestlichen Kueste Sardiniens. Die insgesamt 55km lange Kueste mit zauberhaften Buchten wird von den Gemeinden Arzachena und Olbia verwaltet. Dies ist der laengste Kuestenabschnitt Italiens wo zauberhafte, lange Sandstraende und Inseln zu finden sind. Costa Smeralda ist durch das grandiose Projekt vo Prinz Karim Aga Khan entstanden, werlcher 1962 die Genossenschaft Costa Smeralda ins Leben rief um die enorme touristische Entwicklung voranzutreiben; Porto Cervo wurde geboren und in der ganzen Region begann ein wirtschaftlicher Boom, der bis heute andauert.

Um 18 Uhr geben wir den Leihwagen ab und um 20:45 Uhr startet der Flieger fast pünktlich. Auf die Koffer warten wir leider etwas länger und von Düsseldorf aus müssen wir ja auch noch bis Greven zurück fahren. Mein lieber Ehemann fährt und ich schlafe…um um kurz nach zwei direkt ins Bett zu fallen.

Schön war es, sehr schön sogar – da kann man auch einmal auf ein bisschen Schlaf verzichten! Fazit: Sardinien? Ja, immer wieder!!!!

Hier waren wir bereits Stand 11.05.2014

Eine kleine Zusammenfassung unserer bisherigen Urlaubsziele in Bildern...

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APR 2016 BLUMENKORSO HOLLAND APR 2016 BLUMENKORSO HOLLAND
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FEB 2016 KANARENTOUR MIT MEIN SCHIFF4
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DEZ 2015 HAMBURG ZU SECHST
NOV 2015 BOCHOLT * ZOLLVEREIN ESSEN * BOCHUM * HAMM
NOV 2015 TETRAEDER IN BOTTROP
NOV 2015 LANDSCHAFTSPARK DUISBURG
NOV 2015 SCHLOSS HERTEN UND ALSUMER BERG
(OKT) 2015 SCHLOSS NORDKIRCHEN
OKT 2015 COCHEM a.d. MOSEL
2015 (OKT) BURG PYRMONT UND BAD NEUENAHR
OKT 2015 GEIERLAY HÄNGESEILBRÜCKE
OKT 2015 TIGER & TURTLE UND BOCHOLT
OKT 2015 NIEDERRHEIN
SEP 2015 KOBLENZ
SEP 2015 VON ISTRIEN BIS KOBLENZ
SEP 2015 VRSAR
SEP 2015 VALALTA UND ROVINJ
SEP 2015 MEDULIN
SEP 2015 KAP KAMENJAC
SEP 2015 RABAC ISTRIEN
SEP 2015 INSEL KRK
SEP 2015 PLITVICER SEEN
AUG 2015 WUNDERSCHÖNER WÖRTHER SEE
AUG 2015 RELAXEN AM MILLSTÄTTER SEE
AUG 2015 Konzerte in Hülle und Fülle: SALZBURG
AUG 2015 - Wohnmobiltour nach AMSTERDAM

 

 

AUG 2015 - Wohnmobiltour nach ZANDVOORT

 

 

JUL 2015 - Wohnmobiltour nach GIETHOORN

 

 

JUL 2015 - Wohnmobiltour nach Düsseldorf
(JUL 2015) SOMMERLIEBE und 70er Jahre
TAG 19 * KRÜGER NATIONAL PARK
TAG 18 - Marloth Park
TAG 17 * Unvergesslich unser Abend im "44 on Ennis"
TAG 16 * GOLDEN GATE HIGHLANDS NP
TAG 15 VON UNDERBERG BIS PHUTHADITJHABA oder um die Drakensberge herum

 

 

TAG 14 * VON PORT ST. JOHNS BIS UNDERBERG oder der Weg ist das Ziel und von Kühen am Strand
TAG 13 - VOM KARIEGA GAME RESERVE BIS PORT ST. JOHNS oder von der größten in die kleinste aller Unterkünfte (UND KÜHE AM STRAND)
TAG 11 und 12 - KARIEGA GAME RESERVE
Tag 10 - ADDO Park und jede Menge Elefanten
TAG 9 - VON TSITSIKAMMA BIS PORT ELISABETH
TAG 8 * VON WILDERNESS DURCH DIE BERGE NACH TSITSIKAMA
TAG 7 - VON SWELLENDAM BIS WILDERNESS
TAG 6 - VON AGHULAS BIS SWELLENDAM
TAG 5 - VON KAPSTADT BIS AGHULS ZUM SÜDLICHSTEN PUNKT AFRIKAS
TAG 4 - WANDERUNG QUER DURCH KAPSTADT
TAG 3 - AUSFLUG ZUM KAP DER GUTEN HOFFNUNG
TAG 2 - ANKUNFT CAMPS BAY, KAPSTADT
TAG 1 - von Frankfurt nach Dubai
APR 2015 KEUKEMNHOF UND AMSTERDAM
APR 2015 - ANDALUSIEN (RONDA UND MALAGA)
OSTERN 2015 - STRAßBURG - EUROPAPAPRK - HEIDELBERG
(MRZ 2015) EIN WOCHENENDE IN VENEDIG
(MRZ 2015) BAHIA, BOCHOLT - GEMEN UND OLFEN
(FEB 2015) AUF DEM JACOBSWEG DURCH DAS MÜNSTERLAND
(FEB 2015) WANDERN UND DAVON ERHOLEN IN OSNABRÜCK
FEB 2015 WANDERN IN ESSEN? JA DAS GEHT GUT!!
(FEB 2015) EIN WOCHENENDE IM RUHRPOTT - SCHÖNER ALS MAN DENKT
JAN 2015 WILDSCHÖNAU TIROL
SAUNATIPPS AUS ERSTER HAND - AN DIESER STELLE BERICHTEN WIR VON UNSEREN SAUNAERFAHRUNGEN
DEZ 2014 HAMBURG STATT ADVENT
JAN 2015 OSTFRIESLAND
DEZ 2014 RUNDREISE ANDALUSIEN
NOV 2014 Sauna in Bochum und wandern in Menden
NOV 2014 Ein Wochenende an der Nordsee
NOV 2014 Ein Wochenende in Bad Bentheim
NOV 2014 Isterberg und Bad Bentheim
OKT 2014 - Mit Freunden bei Freunden in Niestetal
JUL 2014 - (Nicht)Wasserspiele in Kassel
Hooksiel und Neuharlingersiel
Die Hamburger Harley Days
Hamburg - immer wieder schön
(JUN 2014) Der wilde wilde Western fängt kurz vor Oldenburg an
(MAI) 2014 - 4 Tage in Ostende-Brügge-Gent und Antwerpen (Flandern/Belgien)
Bildchen anklicken - dort geh es zum Reisebericht (MAI) 2014 Nürnberg, Bamberg, Franken und Bayern
(APR) 2014 Auf der chinesischen Mauer
(APR) 2014 - Besuch der Terrakotta Armee
(APR) 2014 Besuch eines Pagoden Tempel in China
(APR) 2014 in Shanghai
(MRZ) 2014 - Kletterpartie auf Mallorca
AIDA 2013 - hier auf Lanzarote
Bodensee und Schweiz (OKT 2013)
Typisch für Ostfriesland: Kanäle (SEP 2013)
Mal wieder Hamburg (AUG 2013)
Lübeck (AUG) 2013
Ile de Re - wundervolle Insel 2013
Zwei Wochen Frankreich (Sommer 2013)
Amsterdam 2013
Rock im Park 2013
Mai 2013 Christus Statue in Rio (Brasilien)
1. Mai 2013 - Machu Picchu (Peru)
Mai 2013 am Zuckerhut in Rio
Mai 2013 Mondtal, La Paz (Bolivien)
Ein Wochenende in Wien - APR 2013
Ostern 2013 in Duinrell
März 2013 - Ein WE in Jena
FEB 2013 Mandelblüte Mallorca
Jan 2013 Kemnader See
Dezember 2012 - Köln
Irgendwo in der Wüste, südlich von Dubai (NOV 2012)
Juni 2012 Frankreich
Juni 2012 Rock im Park
Ende Mai 2012 Keinohrhase in Nürnberg
Pfingsten 2012 an der Mosel
Picknick bei Uelzen (Mai 2012)
Chillen am Strand - mitten in Magdeburg (1. Mai 2012)
Ostern 2012 - Zu acht an der Mosel
März 2012 VierTage auf Sizilien
Weihnachten 2011 auf Mallorca
Trollstigen Norwegen 2011
Ayers Rock Australien 2010
November 2011 im alten Elbtunnel
Lofoten Norwegen 2011
AUG 2015 LIECHTENSTEINKLAMM UND GROßGLOCKNER
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